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Forum index » CALL-TV - WAS IST DAS EIGENTLICH? » INFOS ZU CALL-TV » Regeln der Landesmedienanstalten zu Call-TV

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Die Gewinnspielregeln fr Call-In-Sendungen im Radio
Moderators: CITV_Moderatoren    
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  MrNoname
Mehrfachgewinner
Mehrfachgewinner



Posts: 120
PostPosted: Friday, 16.05.2008, 18:40 
Post subject:  Die Gewinnspielregeln fr Call-In-Sendungen im Radio
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Erstmal moin an alle, bin neu hier im Forum.

Auch Radiosender nutzen ja gerne die Mglichkeit mit Call-In-Shows. Mittlerweile gibt es auch entsprechende Regeln der Landesmedienanstalten. Zu finden sind sie auf der Seite ALM (www.alm.de) unter Rechtsgrundlagen, Richtlinien.
Downloadlink (pdf-file):
http://www.alm.de/fileadmin/Download/HoerfunkgewinnspieleHandreichung150108.pdf

Die Landesmedienanstalten haben sich einen sehr schnen Namen fr ihre Richtlinie ausgesucht:
"Handreichung der Landesmedienanstalten fr die Veranstaltung von Hrfunkgewinnspielen". Sieht fr mich danach aus, dass hier versucht wurde das Wrtchen "Regeln" mglichst zu vermeiden. Schwammiger gehts nimmer.

Hier also die Regeln hm ich meine die "Handreichung" (entspricht dem pdf-File):


Handreichung der Landesmedienanstalten
fr die Veranstaltung von Hrfunkgewinnspielen
Beschluss der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten vom 15.01.2008

Vorbemerkung:
Die Handreichung lsst den Verhaltenskodex der Freiwilligen Selbstkontrolle Telefonmehrwertdienste
e.V. fr Telefonmehrwertdienste, zuletzt gendert am 22.Juni 2007,
unberhrt.

Die Handreichung dient dazu, die Selbstkontrolle von Hrfunkveranstaltern zu frdern
und fr die Zuhrerschaft in wesentlichen Punkten Transparenz zu schaffen, soweit diese
nicht ohnehin schon durch die Hrfunkveranstalter gewhrleistet wird. Sie soll einen
grundstzlichen Rahmen aufzeigen, in dem sich die Hrfunkveranstalter bewegen knnen,
ohne sich dem Risiko einer Beanstandung durch die jeweils aufsichtsfhrende
Landesmedienanstalt auszusetzen.

Im Folgenden werden einige wesentliche Punkte fr die Durchfhrung von Gewinnspielen
in Hrfunkprogrammen genannt, die zu beachten sind. Die Handreichung bezieht
sich nicht auf Preisauslobungen, die ohne Telefonmehrwertdienste oder mit bestimmten
Sondernummern (Kosten z. Z. max. 14 Cent/Min) durchgefhrt werden.
Wo mglich, werden Beispiele ("Best Practice") von transparenter Gestaltung angefhrt,
die nicht abschlieend aufgezhlt sind, sondern von den Veranstaltern ergnzt oder bei
zuknftiger Weiterentwicklung der Spielformen fortentwickelt werden knnen.

1. Anwendungsbereich
(a) Die Handreichung gilt fr Gewinnspielsendungen und Gewinnspiele.
(b) Kosten, die fr die Teilnahme an einem Gewinnspiel anfallen und das Transportentgelt
fr eine Postkarte (aktuell 45 Cent) nicht bersteigen, stellen keinen Einsatz dar.
Das Entgelt ist dann als unerheblich anzusehen, wenn es die blichen bermittlungskosten
einer Erklrung entsprechend den aktuellen Kommunikationskosten nicht bersteigt.
Die Kosten i. H. v. 50 Cent/Anruf aus dem deutschen Festnetz stellen derzeit den
Hchstbetrag dar.
(c) Wesentlicher Zweck eines Hrfunk–Gewinnspiels ist insbesondere die Schaffung
einer Hrerbindung und die Steigerung der Verweildauer.
Die zulssige Durchfhrung eines Gewinnspiels im Hrfunk setzt voraus, dass die ausgelobte
Gegenleistung in Form eines Sach- oder Geldpreises in bereinstimmung mit
den Teilnahmebedingungen an den oder die Gewinner/in erbracht wird und dass der
oder die Gewinner/in entsprechend der im Rahmen des Gewinnspiels kommunizierten
Auswahlregeln ausgewhlt wird.

Die Landesmedienanstalten erwarten vor diesem Hintergrund, dass der zustndigen
Landesmedienanstalt die Einhaltung dieser Anforderungen auf Anfrage durch Vorlage
geeigneter Unterlagen nachgewiesen wird.

2. Kommunikation der Kosten
(a) Kosten pro Anruf aus dem deutschen Festnetz
Die Mitteilung dieser Kosten muss im Rahmen der Verhltnismigkeit bei jeder Nennung
einer Telefonnummer oder SMS-Nummer im Rahmen des Programms sowie bei
der Prsentation der Spielregeln und Teilnahmebedingungen im Internet erfolgen.
(b) Best Practice-Beispiele
Kosten fr Anrufe von Mobiltelefonen oder aus dem Ausland
Es ist zuhrerfreundlich, auf die hufig hheren Kosten fr die Teilnahme mittels Mobiltelefon
oder aus dem Ausland hinzuweisen, sofern diese Telefonnummern aus dem
Ausland zu erreichen sind.
Kontrolle des Telefonierverhaltens
Von manchen Veranstaltern wird - besonders hrerfreundlich – dazu aufgefordert, das
Telefonierverhalten zu kontrollieren.

3. Teilnahmeberechtigung
Minderjhrige sind von der Teilnahme an Gewinnspielen ausgeschlossen. Hinweise auf
die Tatsache, dass Gewinne nicht an Minderjhrige ausgeschttet werden, haben bei
jeder Ankndigung eines Gewinnspiels als auch whrend eines Gewinnspiels, jedes
Mal, wenn eine konkrete Teilnahmemglichkeit, insbesondere durch die Angabe einer
Telefonnummer, erffnet wird, zu erfolgen. Von dieser Vorgabe kann bezglich der Hufigkeit
der Hinweise zwischen 23.00 Uhr bis 6.00 Uhr abgewichen werden.

4. Inhalt und Umfang der Spielregeln/Teilnahmebedingungen
(a) In den Spielregeln/Teilnahmebedingungen im Internet mssen mindestens bekannt
gegeben werden:
(aa) der Spielablauf/Art und Weise des Spiels und
(bb) das fr das Spiel geltende Auswahlverfahren mit Angabe der Chance, d.h. der Hhe
der Wahrscheinlichkeit des Teilnehmens oder des Weiterkommens (z.B. . "jeder
100. Anruf wird durchgestellt", "der Telefoncomputer whlt zufllig einen Anruf aus,
der durchgestellt wird", "es findet eine automatische Vorauswahl unter allen Anru-
fen statt", etc.) bzw. der Hinweis darauf, dass aus der Zahl der eingehenden Anrufe
eine zufllige Vorauswahl getroffen wird.
Ausreichend ist der Hinweis auf einen von einem externen Telefonie-Dienstleister
betriebenen Auswahlmechanismus, wenn sich daraus die Wahrscheinlichkeit der
erfolgreichen Teilnahme ergibt. Es hat ein ausdrcklicher Hinweis zu erfolgen, dass
nicht jeder Anruf, der Telefonkosten verursacht, in die Sendung durchgestellt wird.
(b) Im Internet sind in den Spielregeln/Teilnahmebedingungen zustzlich zu erlutern:
(aa) die ggf. fehlende Teilnahmeberechtigung bestimmter Teilnehmergruppen wie der
Ausschluss Minderjhriger sowie die Tatsache, dass Gewinne nicht an Minderjhrige
ausgeschttet werden und
(bb) die Unterscheidung zwischen garantierter Gewinnsumme und Gewinnchance, soweit
die Gewinnspielmechanik diese Unterscheidung vorsieht, und
(cc) die ggf. auch fr vergebliche Anrufe (auerhalb der Spielrunden, gescheitert in der
Zufallsauswahl etc.), die nicht zur Beteiligung am Spiel fhren, anfallenden Kosten
und
(DUMPFDROHNE) die Mglichkeit der Sperrung von Mehrwerttelefonnummern durch den Netzbetreiber.

5. Moderation
In der Moderation mssen in vertretbarer Krze folgende Hinweise erfolgen:
(a) auf die Hhe der Kosten eines Anrufes und
(b) auf die Spielregeln/Teilnahmebedingungen im unter 4.(a) genannten Umfang und die
Informationen im Internet
(c) auf die Tatsache, dass Gewinne nicht an Minderjhrige ausgeschttet werden.
Hufigkeit:
Whrend das Gewinnspiel "on air" luft (also nicht in der Vor-Ankndigungsphase oder
zu Tageszeiten, in denen lediglich auf die spter stattfindende Spielrunde hingewiesen
wird), muss die Moderation die oben unter 4.(a) und 5.(b) genannten Angaben mindestens
einmal pro Stunde machen.
Die unter 5.(a) und (c) genannten Hinweise mssen bei jeder Nennung einer Telefonnummer
erfolgen (siehe auch 3. Teilnahmeberechtigung).
In der Moderation sind irrefhrende und falsche Aussagen jeglicher Art, insbesondere
ber die Spieldauer, die Beendigung des Spiels, den Schwierigkeitsgrad und die Lsungslogik
der Aufgabe, sowie ber die Spielregeln und die Einwahlchance unzulssig.
Der Aufbau von nicht vorhandenem Zeitdruck ist unzulssig.

6. Aufleger
Sollte ein Zuhrer der in die Sendung durchgestellt worden ist auflegen oder nicht antworten,
ist unverzglich nach den technischen Mglichkeiten ein weiterer Zuhrer
durchzustellen.

7. Abschluss eines Gewinnspiels
Nach Abschluss eines Gewinnspiels mssen die Auflsung und der Gewinner/die Gewinnerin
im laufenden Programm und im Internet bekannt gegeben werden, soweit der
Gewinner/die Gewinnerin mit der Verffentlichung seiner/ihrer Daten einverstanden ist.
Zeitlicher Rahmen
Die Auflsung des Gewinnspiels hat in der Regel nach Ablauf des Spieles bzw. bei
Postkartenspielen nach Beendigung der Mitmachmglichkeit zu erfolgen. Hiervon kann
aus Grnden der redaktionellen Gestaltung abgewichen werden; jedenfalls ist eine Auflsung
in der jeweiligen Sendung erforderlich.
Eine fest ausgelobte Gewinnsumme wird im Falle der richtig genannten Lsung ausgespielt.



TV Magazin "Kassensturz", SF1, vom 24.06.08 ber Call-In-Shows im Schweizer Fernsehen produziert durch Mass Response:

"Georg With aus dem aargauischen Teufenthal zeigt «Kassensturz» die Fernsehsendung, die ihn am meisten rgert: Sie heisst Swissquiz. «Es ist kein Quiz, ich kann das gar nicht lsen, weil ich nie ins Studio komme. Es ist reine Abzocke», sagt With. Aus seiner Sicht sollte man diese Sendung abstellen."
.
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  potzblitz2000
Legende
Legende

: 51
: :
Posts: 1039
Location: Mnchen
PostPosted: Thursday, 29.05.2008, 18:29 
Post subject:
 View user's profile Send private message MSN Messenger

Das sind im Prinzip einfach die bisherigen Gewinnspielregeln fr das Radio heruntergebrochen. Gewinnspielregeln sind im Internet also zur Verfgung zu stellen. Aber die wesentlichen Eckpunkte stehen schon am Anfang: Frderung der Selbstkontrolle der Hrfunkveranstalter. Gesetzliche Handhabe sieht anders aus; alles also wie gehabt. Rolling Eyes



nicht mehr da. Evil or Very Mad
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  alinamike



Posts: 1
PostPosted: Monday, 29.12.2014, 16:58 
Post subject:
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hatte ich keinerlei Einfluss darauf, was genau das Problem war/ist und wann dieses behoben werden kann/konnte?



http://www.lssu.edu/
www.test-king.com/onlinecourses/GMAT.htm
http://www.pmc.edu/
http://test-king.com/cert-TOGAF.htm
http://www.newhaven.edu/
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