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Astro TV und die Gewinnspielsatzung - Teil 1
ModeratorenCITV_Moderatoren    
Autor Nachricht
  Nico
Schokokuss
Schokokuss


Geschlecht: Geschlecht:mnnlich
Beitrge: 368
Wohnort: Wiesbaden
BeitragVerfasst am: Samstag, 28.01.2012, 19:21 
Titel:  Astro TV und die Gewinnspielsatzung - Teil 1
Thema Beschreibung: Aufflligkeiten und Beschwerden
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Wie der Name des Threads es nahe legt, gehren in diesen Thread Beitrge, die sich mit Einhaltung der Gewinnspielsatzung bei Astro TV beschftigen. Dazu gehren auch Beschwerden an die zustndige Landesmedienanstalt, also an die Medienanstalt Berlin Brandenburg (mabb). Dies sollte so hnlich ablaufen, wie beim Aufflligkeits-Thread von Sport1.
Callpassive




Astro TV und die Gewinnspielsatzung


Kaum hatte das Jahr 2012 angefangen, da fanden sich die sympathischen Beraterinnen und Berater von Astro TV, die durch das Auslegen von bunten Papierbildchen und den Kontakt zu korrupten Geistwesen angeblich die Zukunft vorhersagen knnen, statt in der vertrauten rechtlichen Grauzone, in einer Gewinnspielsendung wieder.

Die dynamischen Macher dieses Formates, bei denen es sich nach eigener Aussage um erfahrene Fhrungs-Persnlichkeiten aus den unterschiedlichsten Disziplinen und Unternehmensbereichen handelt, haben zwar kein Problem damit, leichtglubige und einsame Menschen abzuzocken, doch sie haben offensichtlich ein Problem damit, die Gewinnspielsatzung zu verstehen.

So wird beispielsweise in den mndlichen Informationen whrend der Sendungen bis heute nicht auf das Teilnahmeentgelt hingewiesen. Die Landesanstalt fr Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) prft zurzeit, deswegen ein aufsichtsrechtliches Verfahren einzuleiten.

Aber auch sonst scheint die Umsetzung der Gewinnspielsatzung Schwierigkeiten zu bereiten. Wie heit es auf der Homepage der adviqo AG, dem Betreiber von Astro TV: Unser Ziel ist es daher, Menschen bei der Suche nach Antworten Hilfestellung zu geben. Das knnen wir auch also Hilfestellung geben:



Beschwerde
an die Bayerische Landeszentrale fr neue Medien


Sehr geehrte Frau xxx,

ich lege hiermit Beschwerde ein wegen Nichterfllens der Informationspflichten nach 11 Abs. 1 Nr. 4 GWS in der Sendung Astro TV, ausgestrahlt auf Sport1 am 16.01.2012.

Die Erluterungen gem. 10 Abs. 2 haben sowohl mndlich als auch durch einen zeitgleich fr mindestens 30 Sekunden bildschirmfllend eingeblendeten deutlich lesbaren Text zumindest am Anfang jeder Sendung sowie jeweils im Zeitabstand von 60 Minuten zu erfolgen. Die Anwendungs- und Auslegungsregeln 11.1.2 besagen dazu weiter: Eine bildschirmfllende Einblendung der Informationen nach 11 Abs. 1 Nr. 4 der GWS setzt voraus, dass mindestens 2/3 des Bildschirmes mit den gut lesbaren Informationen ausgefllt sind.

Diese Anforderungen werden bei der Abmessung der Einblendung eklatant und bei der Dauer der Einblendung erheblich unterschritten. Die Gre des eingeblendeten Fensters fllt etwa 30 Prozent des Bildschirmes aus, wobei das alte 4:3 Format zugrunde liegt und natrlich nicht das noch grere 16:9 Bildschirmformat. Die betreffenden Informationen werden in allen Sendungen von Astro TV mit diesen Abmessungen eingeblendet. Die Mindestdauer der Einblendungen wird jeweils um 7-8 Sekunden unterschritten, wobei sich dies nach meiner Beobachtung nicht auf die Sendung vom 16.01. beschrnkt.

Einen Videobeweis finden Sie unter: http://www.youtube.com/watch?v=9zHk68yD0SM

Mit freundlichen Gren

26.01.2012 15:30
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  Nico
Schokokuss
Schokokuss


Geschlecht: Geschlecht:mnnlich
Beitrge: 368
Wohnort: Wiesbaden
BeitragVerfasst am: Montag, 30.01.2012, 14:06 
Titel:
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Seit heute sendet Astro TV im 16:9 Format. Man hat in neue Kamera-Technik investiert. Das sollte alle nachdenklich machen, die auf das baldige Ende von Astro TV spekulieren.

Die bildschirmfllende Einblendung der Informationen nach 11 Abs. 1 Nr. 4, die nach den Anwendungs- und Auslegungsregeln mindestens 66 Prozent des Bildschirmes ausfllen muss, lag in den Anrufsendungen von Astro TV im alten 4:3 Format bisher bei etwa 30 Prozent. Im neuen 16:9 Format liegt sie bei etwa 26 Prozent.

Man sieht, es bewegt sich etwas ... in die falsche Richtung.
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Gesplittet am: Dienstag, 31.01.2012, 17:15 Uhr von Callpassive
Gesplittet vom Beitrag Sind die Anrufsendungen von Astro TV Gewinnspiele? aus dem Forum SONSTIGE LIVEDISKUSSION
  Nico
Schokokuss
Schokokuss


Geschlecht: Geschlecht:mnnlich
Beitrge: 368
Wohnort: Wiesbaden
BeitragVerfasst am: Samstag, 11.02.2012, 21:30 
Titel:
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Aus dem Tagebuch einer Fhrungskraft:


"Sehr gute Umsatzzahlen im letzten Quartal. Absolut die richtige Entscheidung gewesen, auf Beratungsangebote zu setzen, als wir damals nach einem profitablen Geschftsfeld gesucht haben.

Innovative Technik, das richtige Computerprogramm und Vertragsstrafen, dass den Typen aus dem Callcenter Hren und Sehen vergeht, wenn sie was ausplaudern. Schlielich sichern wir Arbeitspltze und zahlen Steuern.

Fragt mich doch heute so eine Zeitungsente von der Besserwisser-Journaille, ob wir uns im Unternehmen vor wichtigen Entscheidungen die Karten legen lassen. Ich htte mich am liebsten vor Lachen weggeworfen, aber ging ja nicht. Contenance.

In der Sitzung am Nachmittag wieder das Thema Umsatzsteigerung. Die Fachabteilung schlgt vor, bei der Fragerei "wie oft habt ihr euch eingewhlt" noch eins draufzusetzen. Einige von den Assis sollen demnchst mehrfach durchgestellt werden.

Am Abend haben wir uns im Vorstand noch eine Moet Chandon genehmigt, die Methusalem mit 6 Litern. Ist spt geworden."





Die Rufnummern-bertragung:


Calling Line Identification Presentation, die Anzeige der Rufnummer eines ankommenden Anrufes, ist heute selbstverstndlicher Standard. Ist die Rufnummer im Adressbuch von Telefon oder Handy gespeichert, wird der Name des Anrufenden angezeigt.

Callcentern ermglicht die Rufnummern-bertragung die Zuordnung von Kundendaten. Der Agent sieht den eingehenden Anruf auf dem Computer und kann ihn per Mausklick annehmen. Neben dem Datum werden Anzahl und Dauer der Anrufe registriert. Bestimmte Anrufe knnen an der Warteschlange vorbei vermittelt werden.

Die Digitalisierung der Telekommunikation und moderne Computertechnik ermglichen die Erfassung und Speicherung smtlicher Verbindungsdaten und die Verarbeitung groer Datenmengen. So ist es auch kein Problem, die Rufnummern von tausenden eingehender Anrufe zu erfassen und danach auszuwerten, wie oft von einer einzelnen Rufnummer angerufen wurde.

Fr klassische Inbound-Callcenter ist die unmittelbare Verfgbarkeit solcher Daten sicher nicht interessant. Anders sieht das allerdings bei Unternehmen aus, die diese Daten dazu verwenden knnen, um ihre Kunden zu tuschen, indem sie beispielsweise einige Anrufer bei einem Gewinnspiel schon nach der ersten oder zweiten kostenpflichtigen Einwahl in eine Sendung durchstellen, um den Zuschauern den Eindruck zu vermitteln, dass man leicht in diese Sendung durchkommen knne.

Und fr Unternehmen, die auf diese Weise zum vermehrten Anrufen animieren wrden, um dadurch ihren Profit zu steigern, wre es natrlich auch kein Problem, einzelne Anrufer sechs Mal oder sieben Mal in eine Sendung durchzustellen.





Und nun zu einem ganz anderen Thema.


Angerufen und durchgekommen:


Am Samstag, den 14.01.2012 hrte ich beim Zappen im Fernsehen gerade noch, wie die selbsternannte Beraterin am Ende der Sendung bei Astro TV begeistert mitteilte, eine Anruferin sei sechs Mal und eine andere Anruferin sieben Mal durchgekommen.

Ich habe daraufhin die Sendung mit derselben Hellseherin am folgenden Montag aufgezeichnet, bin aber erst jetzt dazu gekommen diesen Mitschnitt auszuwerten. In dem Mitschnitt besttigte die Vertreterin der geistigen Unterwelt freundlicherweise ihre Info vom Samstag noch einmal. Ich hatte mich also nicht verhrt.

In der Aufzeichnung vom Montag sind 46 Anruferinnen mit dem ersten Anruf ins Studio durchgekommen. Das ist Rekord. Rechnet man die Anrufer hinzu, die mehrfach durchgestellt wurden, ist fast jeder Dritte auf diese Weise ins Studio durchgekommen. Das ist bemerkenswert, denn bei Astro TV wird das Geld durch die Anrufer verdient, die sich stndig einwhlen und trotzdem nicht durchkommen.

Auch Ellen hatte an dem Montag angerufen. Sie wirkte weder besonders durchgeknallt, noch drfte sie einen Power-Dialer benutzt haben und trotzdem war sie sechs Mal durchgekommen. Doch was Ellen wohl als glcklicher Zufall erschien, vermittelte den Zuschauern ganz im Sinne von Astro TV, dass man sich nur oft genug einwhlen muss, um es auch irgendwann zu schaffen.

Die hellsichtige Kartenlegerin hatte dazu sogar noch eine erstaunliche Erklrung parat: An dem Wochenende seien zu diesem Zeitpunkt nur fnf Zuschauer vor dem Bildschirm gewesen und die wren dann sieben Mal und acht Mal hintereinander durchgekommen.

Ach ja, fast htte ich es vergessen. Unsere Wahrsagerin hatte auch noch zwei Erfolge zu vermelden: Ein Anrufer hatte einen fnfstelligen Lottogewinn und eine Katze wurde wiedergefunden.
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  Nico
Schokokuss
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Geschlecht: Geschlecht:mnnlich
Beitrge: 368
Wohnort: Wiesbaden
BeitragVerfasst am: Donnerstag, 22.03.2012, 21:00 
Titel:
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Beschwerde
an die Medienanstalt Berlin-Brandenburg

Es wird hiermit Beschwerde eingelegt wegen der nachfolgend aufgefhrten Verste gegen die Bestimmungen der Gewinnspielsatzung der Landesmedienanstalten in den Sendungen von Astro TV Live im Programm von Sport1 und Das Vierte.


Versto gegen 5 Abs. 1 und 6 Abs. 1

Werden Teilnehmer bereits befragt, bevor sie ins Studio durchgestellt werden, so ist ber dieses Verfahren und die eingesetzten Fragen gem den Anwendungsregeln 5.1 Satz 1 in den Teilnahmebedingungen zu informieren.

Begrndung: In den Teilnahmebedingungen findet sich kein Hinweis darauf, dass die Teilnehmer vor ihrer Durchstellung ins Studio dazu befragt werden, wie oft sie sich eingewhlt haben. Auch wenn nicht unterstellt werden kann, dass diese Befragung stndig erfolgt, so erfolgt sie doch nachweislich zeitweise. Somit ist entsprechend den Anwendungsregeln 5.1 Satz 1 in den Teilnahmebedingungen darber zu informieren.

Durch eine ausschlieliche Befragung von Anrufern mit wenigen Einwahlversuchen und den Anschein einer zuflligen Befragung werden den Zuschauern Chancen suggeriert, die in Wirklichkeit nicht bestehen. Das ist Irrefhrung und ein Versto gegen 6 Abs. 1.

Beweis 1: In der Sendung am 01.10.2011, ausgestrahlt auf Das Vierte, sagt eine Anruferin in einem Dialog mit der Beraterin zur Anzahl der Einwahlversuche: "Naja, man wird ja gefragt, bevor man durchkommt."

Beweis 2: In der Sendung am 16.01.2012, ausgestrahlt auf dem Sender Sport1 in der Zeit von 8-11 Uhr, wurden gezielt nur die Teilnehmer von der Beraterin im Studio nach der Anzahl ihrer Einwahlversuche gefragt, die sich nicht mehr als vier Mal eingewhlt hatten, allein 46 Teilnehmer gaben an, sich nur ein Mal eingewhlt zu haben. Mehr als 70 Prozent der Teilnehmer wurden dagegen nicht befragt.

Eine derart gezielte Befragung der Teilnehmer durch die Beraterin im Studio kann nur mglich gewesen sein, wenn der Beraterin die Anzahl der Einwahlversuche des jeweiligen Teilnehmers bereits bekannt war, also von der Regie vorher mitgeteilt wurde. Folglich muss vor der Durchstellung ins Studio eine Befragung stattgefunden haben.

Beweis 3: Gezielte Befragung von Teilnehmern mit wenigen Einwahlversuchen durch die Beraterin in der Sendung am 12.03.2012 auf Das Vierte von 11-13 Uhr.

Beweis 4: Gezielte Befragung von Teilnehmern mit wenigen Einwahlversuchen durch den Berater in der Sendung am 15.03.2012 auf Das Vierte von 11-14 Uhr.


Versto gegen 5 Abs. 1 Satz 2

Der Anbieter hat allgemein verstndliche Teilnahmebedingungen aufzustellen und auf seiner Website und im Fernsehtextangebot zu verffentlichen.

Begrndung: Die Teilnahmebedingungen sind nicht im Fernsehtextangebot des Senders Das Vierte verffentlicht. Dies galt ebenso fr den Sender Sport1. Astro TV Live wird aber derzeit nicht mehr ber Sport1 ausgestrahlt.


Versto gegen 10 Abs. 3

In den Teilnahmebedingungen muss auf das Teilnahmeentgelt hingewiesen werden.

Begrndung: In den Teilnahmebedingungen heit es lediglich, ein Anruf sei auch fr nicht ausgewhlte Anrufer kostenpflichtig.

Informationen ber die Hhe des Teilnahmeentgeltes und die zu erwartenden hheren Kosten bei Einwahl aus dem Mobilfunknetz gibt es in den Teilnahmebedingungen nicht. Dies erfllt nicht die Anforderungen des 10 Abs. 3 und der Anwendungsregeln 11.1.4.


Versto gegen 10 Abs. 3

In den Teilnahmebedingungen muss auf den Jugendschutz gem 3 Abs. 1 hingewiesen werden.

Begrndung: Die Beratung ist eine geldwerte Leistung, also eine Dienstleistung im Sinne von 2 Satz 1 Nr. 1 und somit der Gewinn.

In den Teilnahmebedingungen auf der Website findet sich zwar der Hinweis, dass die Teilnahme nur volljhrigen Anrufern gestattet ist, nicht aber der Hinweis nach 3 Abs. 1 Satz 3, dass keine Gewinne an Minderjhrige ausgeschttet werden, also keine Beratung erfolgt.


Versto gegen 11 Abs. 1 Nr. 2 Satz 2 und 3

Der Hinweis gem 10 Abs. 1 Satz 2 Nr. 4 auf die allgemeinen Teilnahmebedingungen und die Mglichkeit ihrer Kenntnisnahme ist in hchstens zehnmintigem Abstand in einem dauerhaft eingesetzten, deutlich lesbaren Textlaufband zu erteilen.

Begrndung: Das Textlaufband enthlt keinen Hinweis auf die Mglichkeit der Kenntnisnahme der Teilnahmebedingungen auf der Website des Anbieters und im Fernsehtextangebot.

Sollte die Kenntnisnahme dadurch ermglicht werden, dass der Wortlaut der Teilnahmebedingungen bereits im Textlaufband wiedergegeben wird, so sind auch hierbei die Anforderungen nach 10 Abs. 3 und der Anwendungsregeln 5.1 Satz 1 zu erfllen.

Diese Anforderungen werden aber weder auf der Website, noch im Textlaufband erfllt.

In den Teilnahmebedingungen auf der Website findet sich weder ein Hinweis auf das Teilnahmeentgelt gem 10 Abs. 3 entsprechend den Anwendungsregeln 11.1.4, noch wird nach den Anwendungsregeln 5.1 Satz 1 darber informiert, dass die Teilnehmer vor der Durchstellung ins Studio dazu befragt werden, wie oft sie sich eingewhlt haben.

Soll die Kenntnisnahme der Teilnahmebedingungen bereits durch ihre Wiedergabe im Textlaufband ermglicht werden, so fehlen dort die vorgenannten Informationen ebenfalls. Zudem fehlt im Textlaufband der auf der Website nach Magabe der Anwendungsregeln 5.1 Satz 1 enthaltene Hinweis, dass die Teilnehmer zur berprfung ihrer Volljhrigkeit bereits vor der Durchstellung ins Studio befragt werden knnen.


Versto gegen 11 Abs. 1 Nr. 2 Satz 2 und 3


Der Hinweis gem 10 Abs. 1 Satz 2 Nr. 6 auf den Zeitrahmen, in dem die Auswahl einer Nutzerin oder eines Nutzers vorgesehen ist, ist in hchstens zehnmintigem Abstand in einem dauerhaft eingesetzten, deutlich lesbaren Textlaufband zu erteilen.

Begrndung: Der betreffende Hinweis fehlt im Textlaufband.

Anmerkung: Durchstellpausen von einigen Minuten bis zu einer halben Stunde gehren zum stndigen Repertoire der Sendungen.


Versto gegen 11 Abs. 1 Nr. 2 Satz 1

Der Hinweis gem 10 Abs. 1 Satz 2 Nr. 6 auf den Zeitrahmen, in dem die Auswahl einer Nutzerin oder eines Nutzers vorgesehen ist, ist zu Beginn und in hchstens 30-mintigem Abstand mndlich zu erteilen.

Begrndung: Dieser mndliche Hinweis wird in allen Sendungen nicht erteilt.


Versto gegen 11 Abs. 1 Nr. 1 Satz 1

Mndliche Hinweise zum Jugendschutz gem 10 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 und 3 ber den Ausschluss Minderjhriger und die Tatsache, dass Gewinne nicht an Minderjhrige ausgeschttet werden, sind zu Beginn und in hchstens fnfzehnmintigem Abstand zu erteilen.

Begrndung: Die Beratung ist eine geldwerte Leistung, also eine Dienstleistung im Sinne von 2 Satz 1 Nr. 1 und somit der Gewinn.

Der mndliche Hinweis nach 10 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 muss folglich darber informieren, dass Minderjhrige von der Teilnahme ausgeschlossen sind und zustzlich nach 10 Abs. 1 Satz 2 Nr. 3, dass keine Beratung von Minderjhrigen stattfindet.

Nach den Anwendungsregeln 11.1.3 Satz 4 haben beide Hinweise kumulativ zu erfolgen.

In der Sendung am 12.03.2012, ausgestrahlt auf Das Vierte in der Zeit von 11-13 Uhr, erteilt die Beraterin jeweils lediglich den Hinweis: 18 Jahre alt solltet ihr sein. Dies erfllt in keiner Weise die Anforderungen nach 10 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 und 3.

Anmerkung: Mndliche Hinweise zum Jugendschutz nach Magabe der Anwendungsregeln 11.1.3 Satz 3 und 4 werden in fast allen Sendungen nicht erteilt.


Versto gegen 11 Abs. 1 Nr. 1 Satz 1

Der Hinweis auf den Ausschluss Minderjhriger gem 10 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 ist durch eine deutlich lesbare Bildschirmeinblendung whrend des gesamten Sendungsverlaufs zu erteilen.

Begrndung: Der Hinweis wird nicht durch permanente Bildschirmeinblendung erteilt.


Versto gegen 11 Abs. 1 Nr. 2 Satz 4

Auf das Textlaufband ist mindestens alle zehn Minuten mndlich ausdrcklich hinzuweisen.

Begrndung: Diese mndlichen Hinweise werden in den Sendungen nicht erteilt.

Anmerkung: Mndliche Hinweise auf das Textlaufband werden nur im Zusammenhang mit den nach 11 Abs. 1 Nr. 1 und 2 vorgeschriebenen 15-mintigen und 30-mintigen Hinweisen erteilt.


Versto gegen 11 Abs. 1 Nr. 1 Satz 1

In der permanenten Bildschirmeinblendung mit dem Hinweis auf das Teilnahmeentgelt gem 10 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 ist nach den Anwendungsregeln 11.1.4 auch auf mgliche hhere Mobilfunkkosten hinzuweisen.

Begrndung: Der Hinweis gem den Anwendungsregeln 11.1.4 wird nicht erteilt.

Es findet sich lediglich der Hinweis: "Mobil ggf. abweichend". Eine Abweichung schliet aber auch die Mglichkeit geringerer Kosten mit ein. Der Hinweis auf tatschlich zu erwartende hhere Mobilfunkkosten wird nicht erteilt. Die Anforderungen der Anwendungsregeln 11.1.4 sind somit nicht erfllt.

Anmerkung: In den Gewinnspielsendungen des Sportquiz lautet der ergnzende Hinweis zum Teilnahmeentgelt: "Mobil deutlich teurer".


Versto gegen 11 Abs. 1 Nr. 1 Satz 1

Hinweise auf das Teilnahmeentgelt sind gem 10 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 zu Beginn und in hchstens fnfzehnmintigem Abstand mndlich zu erteilen. Dabei ist nach den Anwendungsregeln 11.1.4 auch auf mgliche hhere Mobilfunkkosten hinzuweisen.

Begrndung: Die mndlichen Hinweise auf das Teilnahmeentgelt wurden whrend der gesamten Sendung am 15.03.2012, ausgestrahlt auf Das Vierte in der Zeit von 11-14 Uhr durch den Berater nicht erteilt.

Anmerkung: Die Hinweise gem den Anwendungsregeln 11.1.4 auf mgliche hhere Mobilfunkkosten werden in allen Sendungen nicht erteilt.


Versto gegen 11 Abs. 1 Nr. 2 Satz 1

Der Hinweis gem 10 Abs. 1 Satz 2 Nr. 5 ist zu Beginn und in hchstens 30-mintigem Abstand mndlich zu erteilen. Danach ist hinzuweisen auf die Tatsache, dass nicht jede entgeltpflichtige Teilnahme zur Auswahl der Nutzerin oder des Nutzers fhrt.

Begrndung: Die mndlichen Hinweise auf die Tatsache, dass nicht jede entgeltpflichtige Teilnahme zur Auswahl der Nutzerin oder des Nutzers fhrt, wurden whrend der gesamten Sendung am 21.03.2012, ausgestrahlt auf Das Vierte in der Zeit von 11-14 Uhr durch die Beraterin nicht erteilt.


Versto gegen 11 Abs. 1 Nr. 4

Die Erluterungen gem 10 Abs. 2 zum Auswahlverfahren haben sowohl mndlich als auch durch einen zeitgleich fr mindestens 30 Sekunden bildschirmfllend eingeblendeten deutlich lesbaren Text zumindest am Anfang jeder Sendung sowie jeweils im Zeitabstand von 60 Minuten zu erfolgen.

Nach den Anwendungsregeln 11.1.2 Satz 7 muss die Einblendung im Sinne des 11 Abs. 1 Nr. 4 mindestens zwei Drittel des Bildschirmes ausfllen.

Begrndung: In der Sendung am 15.03.2012, ausgestrahlt auf dem Sender Das Vierte in der Zeit von 11-14 Uhr, fllte die Einblendung nach 11 Abs. 1 Nr. 4 etwa 38 Prozent des Bildschirmes aus. Gleichzeitig erfolgten die Einblendungen jeweils 20 Prozent krzer, als die vorgeschriebene Mindestdauer von 30 Sekunden.

Somit wurde die geforderte Abmessung der Einblendung erheblich und die Mindestdauer der Einblendungen deutlich unterschritten.

Anmerkung: Seit wenigen Tagen wird die Informationspflicht gem 11 Abs. 1 Nr. 4 hinsichtlich der Dauer der Einblendungen in den Sendungen erfllt.

Die Anforderungen hinsichtlich der Abmessung der Bildschirmeinblendungen werden in allen Sendungen weiterhin nicht erfllt.

Eine Beschwerde zu diesem Sachverhalt ging bereits am 26.01.2012 an die Bayerische Landeszentrale fr neue Medien zur Sendung Astro TV Live vom 16.01.2012, seinerzeit noch im 4:3 Bildformat ausgestrahlt auf dem Sender Sport1.


Versto gegen 11 Abs. 1 Nr. 1 und 2

Zu Beginn einer Sendung und im Zeitabstand von 60 Minuten haben die Erluterungen gem 10 Abs. 2 zum Auswahlverfahren mndlich und durch Bildschirmeinblendung zu erfolgen. Zustzlich sind zu diesen Zeitpunkten nach Magabe des 11 die Hinweise gem 10 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 bis 6 zu erteilen.

Begrndung: In der Sendung am 15.03.2012, ausgestrahlt auf dem Sender Das Vierte in der Zeit von 11-14 Uhr, wurden durch den Berater neben den Erluterungen gem 10 Abs. 2 zu Beginn der Sendung und im Zeitabstand von 60 Minuten keine Hinweise gem 10 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 bis 6 erteilt.

Anmerkung: Diese Hinweise werden zu diesen Zeitpunkten in fast allen Sendungen nicht erteilt.


Mit freundlichen Gren
22. Mrz 2012
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  Saba
nUrmaler
nUrmaler

Alter: 24
Geschlecht: Geschlecht:mnnlich
Beitrge: 60
BeitragVerfasst am: Samstag, 24.03.2012, 15:25 
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Eben gerade um 15 Uhr als Hilli Hotan ins Studio kam, war die Einblendung wieder kleiner und sie statt der Computerstimme hat die "Teilnahmeinformationen" vorgelesen, so hnlich wie beim Sport1 Sportquiz.
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  Nico
Schokokuss
Schokokuss


Geschlecht: Geschlecht:mnnlich
Beitrge: 368
Wohnort: Wiesbaden
BeitragVerfasst am: Donnerstag, 05.04.2012, 13:00 
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"Erfahren Sie hochkartige Lebensberatung! Verfolgen Sie spannende Livegesprche mit unseren Beratern. Egal ob Fragen zu Liebe, Partnerschaft, Beruf oder Finanzen - allen Anruferinnen und Anrufern wird sofort geholfen."

... so wurden bisher im Videotext und auf der Website von Das Vierte die Sendungen von Astro TV beschrieben oder besser gesagt: Beworben! Dabei handelt es sich bei Das Vierte Lebensberatung natrlich gar nicht um eine eigene Sendung von Das Vierte, sondern um eine Kaufproduktion. Das bedeutet, der Veranstalter von Astro TV hat von Das Vierte die Sendezeit gekauft.

Man kann Das Vierte nicht daran hindern, esoterische Praktiken, die den gesunden Menschenverstand massiv beleidigen, auf den eigenen Seiten als hochkartige Lebensberatung zu bezeichnen, aber man darf Das Vierte schon mal darauf hinweisen, dass es sich hier um ein Gewinnspiel handelt, in dem nicht allen Anruferinnen und Anrufer geholfen wird und schon gar nicht sofort.

Das Vierte bedankt sich im Januar fr die konstruktive Kritik. Man wolle den Hinweis an die zustndigen Kollegen weiterleiten. Be happy Das Vierte.

Dann tut sich zwei Monate lang erstmal gar nichts. Also noch mal eine Mail an Das Vierte: Gewinnspiel nach 8a RStV ... erfolglose Anrufe sind kostenpflichtig ... irrefhrender Text auf der Videotextseite ...

Zwei Tage spter bedankt sich Das Vierte fr den Hinweis und teilt mit, man habe eine Anpassung des Textes vorgenommen. Be happy Das Vierte.

Die Begeisterung ber die "hochkartige Lebensberatung" und die "spannenden Livegesprche" findet sich auch im revidierten Text. Allerdings wird jetzt nicht mehr "allen Anruferinnen und Anrufern sofort geholfen". Aber was dann?

"Allen Anruferinnen und Anrufern kann sofort geholfen werden, wenn sie ins Studio durchgestellt werden."

Glckwunsch - zu dieser rhetorischen Meisterleistung!

* farbliche Hervorhebung von mir
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  Nico
Schokokuss
Schokokuss


Geschlecht: Geschlecht:mnnlich
Beitrge: 368
Wohnort: Wiesbaden
BeitragVerfasst am: Montag, 21.05.2012, 11:00 
Titel:
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Den Verdacht, dass bei Astro TV mit unlauteren Mitteln gearbeitet wird, konnte man schon lange haben. Doch etwas zu beweisen, ist schwierig. Auch das nachfolgende Video ist kein Beweis. Aber es belegt mehr als nur einen Verdacht oder eine Behauptung.

Die Mitschnitte aus den Beratungen einer Hellseherin von Astro TV liefern unzweifelhafte Indizien, dass die Zuschauer ber die vermeintlichen Fhigkeiten dieser selbsternannten Beraterin vorstzlich getuscht werden.

Eine dreiste Unverschmtheit: Angeblich kann durch Kartenlegen festgestellt werden, von wo ein Anrufer anruft. Die erkennbare Absicht: Vor laufender Kamera die Treffsicherheit der Aussagen der angeblichen Hellseherin zu beweisen:


Quelle: YouTube

Calling Line Identification Presentation, die Anzeige der Rufnummer eines ankommenden Anrufes, ist ein technischer Standard, der auch in der Regie von Astro TV verfgbar sein drfte. Der Redakteur kann die Rufnummer des ausgewhlten Anrufers auf seinem Monitor sehen und den Standort anhand der Vorwahl zuordnen.

Die angebliche Hellseherin im Studio ist ber einen Ohrhrer mit der Regie verbunden. Es ist also mglich, ihr ber den Standort des Anrufers Informationen zukommen zu lassen, die sie dann als Ergebnis ihrer Hellsicht ausgeben kann. Die nahe liegende Absicht: Die Zuschauer von den vermeintlichen Fhigkeiten der Hellseherin zu berzeugen und so zu Anrufen im Gewinnspiel von Astro TV zu animieren.

Das wre, vorsichtig formuliert, verbotene Irrefhrung im Sinne des 6 der Gewinnspielsatzung.

Nach einem Urteil des Bundesgerichtshofes knnen Leistungen mit dem Versprechen des Gebrauches bernatrlicher Krfte und Fhigkeiten, wie beispielsweise durch Wahrsagen, Hellsehen oder Kartenlegen, nicht erbracht werden, weil das Erbringen solcher Leistungen nach den Naturgesetzen und dem Stand der Erkenntnis von Wissenschaft und Technik objektiv unmglich ist.

Es kommt also nicht darauf an, woher die sogenannte Beraterin ihre angeblichen Eingebungen bezieht. Das bedeutet aber nicht, dass sich der Veranstalter eines Gewinnspieles einen wirtschaftlichen Vorteil verschaffen darf, indem er den Zuschauern durch das verdeckte Verwenden von Telefondaten Beweise fr die bernatrlichen Fhigkeiten dieser Beraterin vorspiegelt.

Keiner dieser Protagonisten wrde es wagen, solche przisen Ortsangaben zu machen, wenn das Risiko bestnde, durch das unmittelbare Feedback der Anrufer vor laufender Kamera widerlegt zu werden. Ortsangaben wie "Das Symbol von deiner Stadt ist eine Schwebebahn" stammen aus einer hchst irdischen Quelle.
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  Saba
nUrmaler
nUrmaler

Alter: 24
Geschlecht: Geschlecht:mnnlich
Beitrge: 60
BeitragVerfasst am: Montag, 21.05.2012, 17:24 
Titel:
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Das ist schon perfider abgezockt, als bei 9Live.

Hast du noch mehr Videos von Astro TV?
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  SID HAIG
Veteran
Veteran

Alter: 49
Geschlecht: Geschlecht:mnnlich
Beitrge: 902
Wohnort: sterreich
BeitragVerfasst am: Montag, 21.05.2012, 19:32 
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Eigentlich ist es ja traurig, dass man dazu noch Beweise braucht . Hellsehen ist nicht Wissenschaftlich bewiesen wie Callpassive ja schon des fteren schrieb ( 1Mio Dollar ) fr bestehen des testes .

Zuflle gibt es das ist schon klar, jeder kann eine Stadt mal erraten aber nicht eine 100% Trefferquote erzielen.

Es ist doch offensichtlich , dass da beschissen wird . Fragt sich nur warum dagegen nichts unternommen wird von BLM/s Seite . Es wird halt fr jeden ein kleiner Happen dabei abfallen, eine andere Erklrung kann ich mir nicht vorstellen .

Jeder Wissenschaftler der Hilli mal zufllig bei Astro TV gesehen hat , wrde mit ihr sofort Kontakt aufnehmen ,wenn er den Schwachsinn glauben wrde . Da aber das noch keiner tat , ist das ja schon Beweis genug .

Auffllig bei Hillis Video ist die letzte Anruferin aus der Schweiz .

Hilli :"Ich wnsche mir mal einen Anrufer aus der Schweiz "
Als das Telefon zu hren war , sagte Hilli sofort " da ist jetzt jemand aus der Schweiz "
Und spter dann das gespielte "bist du wirklich aus der Schweiz das ist ja Wahnsinn"



FDW:"wer die Lsung hat,der hat sie!!! Das heit aber nicht , dass Sie sie automatisch haben !!!
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  Callpassive
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BeitragVerfasst am: Sonntag, 27.05.2012, 16:48 
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Es wird krampfhaft versucht, Vertrauen bei den Zuschauern aufzubauen, was die eigene "Hellsichtigkeit" angeht. Viele Zuschauer werden die Rufnummerbermittlung gar nicht kennen und genau das wird ausgenutzt. Damit bewegt man sich zwar am Rand der Legalitt, aber bis das von der MABB bemerkt und in eventuell sogar in ferner Zukunft untersagt wird, hat man schon wieder einige Stammanrufer mehr.

« Nico » hat Folgendes geschrieben:
Keiner dieser Protagonisten wrde es wagen, solche przisen Ortsangaben zu machen, wenn das Risiko bestnde, durch das unmittelbare Feedback der Anrufer vor laufender Kamera widerlegt zu werden.

Jepp. Denn dann wre das mhsam aufgebaute Vertrauen mit einem Schlag wieder weg. Und zwar nicht nur beim Anrufer, sondern bei allen Zuschauern. Fr die Scharlatane wre es eine Katastrophe, wenn ihre angebliche Hellsichtigkeit von einem Anrufer vor laufender Kamera widerlegt wird.



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  Nico
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BeitragVerfasst am: Freitag, 01.06.2012, 12:29 
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E-Mail an die Medienanstalt Berlin-Brandenburg:

Sehr geehrte Damen und Herren,

in den Sendungen von AstroTV Live wird den Zuschauern von der "Hellseherin und Kartenlegerin" Hilli Hotan vorgetuscht, dass sie die Gegend oder die Stadt, aus der die durchgestellte Teilnehmerin oder der Teilnehmer anruft, in den Karten "sehen" knne.

Ich mchte Sie bitten, bei der Adviqo AG, dem Betreiber von AstroTV Live, darauf hinzuwirken, dass diese Tuschung der Zuschauer zuknftig unterbleibt.

Einige Beispiele fr diese "besonderen Fhigkeiten" der AstroTV-Beraterin finden Sie unter dem Link: http://www.youtube.com/watch?v=Rj8jqZ-cIu8 Es handelt sich um Mitschnitte aus den Sendungen vom 29.04. und 30.04. sowie 02.05.2012. Nach gesundem Menschenverstand liegt die Quelle fr diese vermeintliche "Hellsicht" in der Rufnummern-bertragung der durchgestellten Anrufe.

Mit freundlichen Gren
01.06.2012 13:20
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  Nico
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BeitragVerfasst am: Donnerstag, 12.07.2012, 14:00 
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Am 9. Juli habe ich bei der Staatsanwaltschaft Berlin-Moabit Strafanzeige gegen Adviqo erstattet wegen des Verdachts der Manipulation eines Gewinnspieles. Grundlage fr diese Anzeige waren der Spielverlauf in einer Sendung und die Aussage einer Anruferin. Wenn die Staatsanwaltschaft einen Anfangsverdacht bejaht, wovon ich ausgehe, wird ein Ermittlungsverfahren erffnet. Mehr mchte ich dazu noch nicht sagen, um Adviqo nicht vorab ber Details zu informieren.



Die "Seherin" Hilli Hotan scheint brigens ihre Fhigkeit Gegenden oder Stdte zu sehen, von wo aus die durchgestellten Anrufer anrufen, verloren zu haben. Nach der Verffentlichung der letzten Beitrge in diesem Thread kam diese Tuschung der Zuschauer in keiner einzigen "Beratung" mehr vor. Und das liegt sicher nicht daran, dass die Medienaufsicht in der Sache interveniert htte, denn die brauchen Monate, um so was zu prfen.

Na, Adviqo? WAVE Das knnte man doch als Eingestndnis verstehen, dass ihr da zusammen mit der Hilli ein bisschen gemogelt habt?



Anmerkung: Adviqo ist der Betreiber von Astro TV
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  sauerwerder
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BeitragVerfasst am: Donnerstag, 12.07.2012, 21:45 
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Hey Nico!

Danke fr diesesn Mitschnitt! Bin erst heute drauf aufmerksam geworden, solche Mitschnitte gehren aber echt auf eine grere Bhne: Panorama und andere Fernsehmagazine sollten sich mal wieder fr derartige Missbruche der Gutglubigkeit mindermisstrauischer Menschen interessieren.

Das mit CLIP, also der Rufnummernbertragung ist sonnenklar. Dann kurz bei Wikipedia ein paar Infos aufgerufen, wenn einem sonst nix zum Ort einfllt und der Hellhrig...h ...sichtigen aufs Ohr gebabbelt...

So eine dreiste Masche... Shocked Bin immer wieder erstaunt, wie weit die gehen...

Vor allem ist diese Masche noch sicherer, als wenn man mit einem Anrufer erst eine Art Vorcasting in einem Callcenter macht, bei dem man ihm schon mal ein paar Infos ber sich herauslockt, die man anschlieend im Livegesprch ganz beilufig einflieen lsst...
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  Callpassive
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BeitragVerfasst am: Samstag, 14.07.2012, 16:15 
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« Nico » hat Folgendes geschrieben:
... Strafanzeige ...

Erst einmal Respekt vor einer solchen Anzeige. APPLAUS

Ein Ermittlungsverfahren wre schon klasse. Es macht Sinn, dass Du erst einmal keine weiteren Details verffentlichst. Jetzt kann man nur noch Daumen drcken oder die Hilli fragen, wie die Sache wohl ausgehen wird. Wink

« Nico » hat Folgendes geschrieben:
Und das liegt sicher nicht daran, dass die Medienaufsicht in der Sache interveniert htte, denn die brauchen Monate, um so was zu prfen.

hhhm - nein ... an der MABB liegt es sicherlich nicht. Allein fr die Ermittlung der Zustndigkeit und fr die Frage, welche Vorschriften angewendbar sind, knnen Monate vergehen. Auerdem setzt das voraus, dass unsere Medienanstalten Interesse an Vernderungen beim Beratungsfernsehen htten.

Apropos MABB ...
Der letzte Beitrag von einer Mitarbeiterin der MABB ist vom 10.01.12. Danach war Funkstille und zwar trotz solcher Aussagen:
« MABB » hat Folgendes geschrieben:
Es ist zwar schon spt, aber ich sehe meinen Job nicht als Nine-to-Five, und diese Debatte hier finde ich wirklich spannend. Deshalb habe ich eben nach dem Nachhausekommen reingeschaut, ob es eine Reaktion auf meinen Einstandsbeitrag gab, und siehe da: Ja! Das kann ich doch nicht unbeantwortet lassen ... Very Happy

Schade eigentlich.



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