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Sport1 - Aufflligkeiten und Beschwerden
ModeratorenCITV_Moderatoren    
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  Nico
Schokokuss
Schokokuss


Geschlecht: Geschlecht:mnnlich
Beitrge: 367
Wohnort: Wiesbaden
BeitragVerfasst am: Dienstag, 28.02.2017, 14:30 
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Wenn das Recht im Behrdensumpf versinkt

28.000 Euro Bugelder gegen Sport1 verjhrt


Bereits im Jahr 2010 hatte die Bayerische Landeszentrale fr neue Medien (BLM) Bugelder in insgesamt sechsstelliger Hhe gegen 9Live und Sport1 verjhren lassen, weil die Verfahren nicht oder zu spt an die Staatsanwaltschaft abgegeben worden waren.

Ende 2012 wurden erneut Bugelder gegen Sport1 verhngt, diesmal in Hhe von 28.000 Euro, davon insgesamt 4.000 Euro gegen einen Geschftsfhrer, einen Redakteur und zwei Moderatoren von Sport1. Die Beschwerden, die zu diesen Bugeldern fhrten, kamen allesamt aus unserem Forum. Gegen die Bugeldbescheide wurde in allen Fllen Widerspruch eingelegt, sodass die BLM die Verfahren an die Staatsanwaltschaft Mnchen abgab.

Im Januar 2014 habe ich mich bei der BLM zum ersten Mal nach dem Stand der gerichtlichen Verfahren erkundigt. Es entstand in den folgenden zwei Jahren ein endloser Schriftverkehr. Mehr als 20 Mitteilungen wurden ausgetauscht, teilweise als E-Mails, aber auch Briefe und Einschreiben an die Staatsanwaltschaft in Mnchen. Die BLM weigerte sich beharrlich, etwas ber den Stand der Verfahren mitzuteilen. Im Juni 2015 teilte die Staatsanwaltschaft mit, die Verfahren seien eingestellt worden.




Natrlich stellte sich die Frage, warum die Verfahren eingestellt wurden. Die Bugelder waren durch die Kommission fr Zulassung und Aufsicht der Medienanstalten (ZAK) verhngt worden. Die Verste gegen die Gewinnspielsatzung waren detailiert belegt und die Verfahren standen auf einer einwandfreien rechtlichen Grundlage. Die BLM weigerte sich weiterhin, Fragen zu beantworten und beharrte auf der alleinigen Zustndigkeit der Staatsanwaltschaft. Im Oktober 2015 kam dann eine etwas dubiose Antwort der Staatsanwaltschaft Mnchen, verfasst im besten Behrdendeutsch.




Einerseits konnte man die Antwort so interpretieren, dass ich mit meiner Frage nach den Einstellungsgrnden an die BLM zurckverwiesen wurde, andererseits war von "Verjhrung" die Rede. Mglicherweise bezog sich die Antwort aber auch auf ein ganz anderes Verfahren, denn es ging hier nicht um ein "Vorermittlungsverfahren" wegen einer Anzeige. Ich habe mich dann mit den Erkenntnissen aus den Schreiben der Staatsanwaltschaft ein weiteres Mal an die BLM gewandt. Die Bayerische Landeszentrale fr neue Medien antwortete am 11. Januar 2016.




Diesmal kam die Antwort von der Rechtsabteilung der BLM und enthielt den interessanten Satz: "Zum Zeitpunkt der Abgabe an die Staatsanwaltschaft waren die in Rede stehenden Verfahren nicht verjhrt." Es war klar, dass hier etwas vertuscht werden sollte. Natrlich kannte man bei der BLM die Einstellungsgrnde, aber man sagte sie nicht. Sowohl die BLM, als auch die Staatsanwaltschaft, hatten mich mit der Frage, warum die Verfahren eingestellt wurden, auflaufen lassen. Es sprach einiges dafr, dass die Verfahren wegen Verjhrung eingestellt wurden, aber eine eindeutige Antwort gab es dazu nicht. Ich war damit zu diesem Zeitpunkt im Januar 2016 mit meinen Mglichkeiten am Ende.

Die Redaktion der Medienkorrespondenz hat in der Sache seit Anfang letzten Jahres recherchiert. Ein Artikel ist jetzt in der aktuellen Ausgabe erschienen. Der Artikel beschftigt sich zunchst mit den im September 2016 verhngten Bugeldern, die inzwischen tatschlich gezahlt wurden.

« Medienkorrespondenz » hat Folgendes geschrieben:

Sport1, Gewinnspielverste
und die Medienaufsicht


Der in Mnchen ansssige private Fernsehsender Sport1 und Mitarbeiter des Unternehmens haben die von der Medienaufsicht auferlegten Strafzahlungen wegen eines Gewinnspielverstoes in der Sendung "Sportquiz" akzeptiert. Zwei Mitarbeiter von Sport1 haben die gegen sie verhngten Bugelder in Hhe von 1000 bzw. 500 Euro im November vorigen Jahres an die Bayerische Landeszentrale fr neue Medien (BLM) gezahlt. Das teilte auf MK-Nachfrage am 13. Februar die BLM mit, die die lizenzgebende Aufsichtsbehrde von Sport1 ist. Auerdem habe der Sender im Dezember 2016 einen Betrag von 10.000 Euro gezahlt, so die Medienanstalt weiter.

Mit diesem Betrag wurde eine Geldsumme abgeschpft, die von Sport1 in der beanstandeten Gewinnspielsendung, an der sich Zuschauer durch kostenpflichtige Telefonanrufe beteiligen knnen, zu Unrecht eingenommen worden war. Rechtlich handelt es sich bei dieser Abschpfung laut dem Gesetz ber Ordnungswidrigkeiten um einen sogenannten "Verfall", mit dem ein Betrag festgesetzt wird, der dem Wert des unrechtmig eingenommenen Geldes entspricht.

Ausgetauschter Lsungszettel

Im September 2016 hatte die Kommission fr Zulassung und Aufsicht der Landesmedienanstalten (ZAK) bei der Sendung "Sportquiz" einen Versto gegen die Gewinnspielsatzung festgestellt. Die Sendung war am 31. Dezember 2015 ausgestrahlt worden. Die ZAK hatte zudem beschlossen, gegen zwei Sendermitarbeiter Bugelder zu verhngen und Sport1 zu der Kompensationszahlung zu verpflichten. Die BLM als fr den Sender zustndige Aufsichtsbehrde war dafr verantwortlich, diese Manahmen umzusetzen.

Im September 2016 lie die ZAK in einer Pressemitteilung hinsichtlich ihrer Entscheidung zu dem Gewinnspielversto in der Sendung "Sportquiz" wissen: "Aufgabe der Zuschauer war hier gewesen, auf einem Buchstabengitter sechs deutsche Stdte zu finden. Entgegen der Gewinnspielsatzung war jedoch whrend der Sendung der Lsungszettel ausgetauscht worden. Eine solche nachtrgliche Vernderung der Lsung von Gewinnspielen ist ein Versto gegen den Grundsatz fairer Gewinnspiele und widerspricht den Teilnehmerinteressen." Auf MK-Nachfrage erklrte die ZAK, der zustndige Redakteur dieser "Sportquiz"-Ausgabe habe entschieden, "den Lsungszettel auszutauschen", was mageblich fr den Versto gewesen sei. Da die Hauptverantwortung fr eine Sendung beim Redakteur liege, komme in diesem Fall dem Redakteur mehr Bedeutung zu als dem Moderator und dessen Handlungen. Daher sei die ZAK zu dem Schluss gekommen, dem Redakteur ein hheres Bugeld (1000 Euro) aufzuerlegen als dem Moderator (500 Euro).

Whrend Sport1 und die zwei betroffenen Mitarbeiter nun die Strafzahlungen der Medienaufsicht akzeptiert haben, war dies in der Vergangenheit nicht immer der Fall. Im Jahr 2012 wehrten sich Sport1 und Mitarbeiter des Senders gegen Strafzahlungen, die von der ZAK aufgrund mehrerer Verste in der Gewinnspielsendung "Sportquiz" angeordnet worden waren. Wegen Irrefhrung und Tuschung der Zuschauer in verschiedenen "Sportquiz"-Ausgaben hatte die ZAK im November 2012 beschlossen, dass Sport1 einen Betrag von 24.000 Euro zahlen msse, wodurch die Einnahmen des Senders abgeschpft werden sollten, die er mit der unzulssigen Prsentation der Gewinnspiele durch die kostenpflichtigen Zuschaueranrufe unrechtmig erzielt hatte. Auerdem verhngte die ZAK seinerzeit gegen einen Geschftsfhrer von Sport1 sowie einen Redakteur und zwei Moderatoren der Sendereihe ein Bugeld von zusammen 4000 Euro (vgl. FK 48/12 und 9/13).

Wegen Verjhrung eingestellt

Bereits damals war es Aufgabe der BLM, die von der ZAK beschlossenen Manahmen gegenber Sport1 umzusetzen. Dass sich der Sender und dessen Mitarbeiter gegen die Sanktionen wehrten, indem sie dagegen Einsprche bei der BLM einlegten, fhrte im Jahr 2013 schlielich dazu, dass die Verfahren an die Staatsanwaltschaft Mnchen und das Amtsgericht Mnchen weitergeleitet wurden. Vom Amtsgericht wurden diese Verfahren dann spter allesamt - was bisher nicht bekannt war - wegen Verjhrung eingestellt. Das bedeutete, weder der Sender noch dessen Mitarbeiter mussten damals die ihnen auferlegten Kompensations- bzw. Bugeldzahlungen leisten (Gesamtbetrag: 28.000 Euro).

Warum es damals zur Einstellung wegen Verjhrung kam, ist unklar. Offen ist auch, ob es unterblieben ist, Manahmen zu treffen, die die Verjhrungsfrist htten unterbrechen knnen. Das Amtsgericht teilte der MK auf Nachfrage zu den Sport1-Verfahren aus dem Jahr 2013 in einer schriftlichen Stellungnahme mit: "Das Amtsgericht Mnchen war mit mehreren Verfahren in dieser Angelegenheit befasst. Diese waren nicht ffentlich. Weder erfolgte eine ffentliche Hauptverhandlung noch erging ein Urteil. Vielmehr wurden die Verfahren bei Gericht eingestellt. Alle an den Verfahren Beteiligten wurden ordnungsgem davon unterrichtet. Beschwerden gegen die Einstellungen oder die sonstigen Verfahrensschritte wurden in keinem Fall erhoben." Es sei daher, so das Amtsgericht weiter, "nicht mglich, Angaben zum Inhalt der Bugeldbescheide oder zu den internen Verfahrensablufen zu machen." Die BLM verwies gegenber der MK darauf, sie habe alle damaligen Sport1-Verfahren vor Eintritt der Verjhrung an die Staatsanwaltschaft bzw. das Amtsgericht abgegeben.

Quelle: Medienkorrespondenz Printausgabe 4/17
 

 
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  F1Animefan2
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BeitragVerfasst am: Samstag, 03.06.2017, 11:12 
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Na also jetzt gehts denen an den Kragen Very Happy

Kein Wunder wenn man zig Monate lang die Leute abzockt.

/cyberhog: bedenkliches Wort ersetzt
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  cyberhog
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BeitragVerfasst am: Sonntag, 01.09.2019, 14:11 
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Ich habe mich heute auch nochmal an eine Beschwerde gesetzt:
Zitat:
Sehr geehrte Damen und Herren der BLM,

Wieder einmal gibt es einen Aspekt bezglich der Call-In-Sendung "Sportquiz" zu beanstanden, die auf Sport1 luft.

In Sendungen, in denen mehr als ein Spiel durchgefhrt wird, braucht man hufig bis zu 15 Minuten, um das Spiel zu wechseln. Es ist auffllig, dass die Redaktion und die Moderation hierbei sehr viele Sendeminuten damit verbringen, um zu diskutieren oder ber den Schwierigkeitsgrad des Spiels zu philosophieren.

Es geht mir hierbei nicht um den Aspekt, dass die genannten Diskussionen hufig einen gestellten Eindruck machen, sondern darum, dass die Rufnummer innerhalb dieser Zeitspanne eingeblendet bleibt. In seltenen Fllen kommt es zwar vor, dass die Moderation die Zuschauer darauf hinweist, dass sie "noch nicht anrufen sollen, da noch keine neue Runde gestartet wurde", aber da das Publikum von Call-In-Sendungen zu einem Groteil aus Zappern besteht, bekommt das unter Umstnden nur ein Bruchteil aller potentiellen Teilnehmer mit. Es wre wesentlich transparenter und fairer, wenn man innerhalb dieser Zeitspanne darauf verzichtet, die Rufnummer einzublenden. Auf diese Art und Weise wrde effektiv verhindert, dass die Teilnehmer ins Leere telefonieren.

Eine genaue Sendung kann man hierbei nicht nennen, da der beschriebene Vorfall nahezu tglich auftritt.

Mit freundlichen Gren,
[Vorname] [Nachname]




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  cyberhog
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BeitragVerfasst am: Freitag, 06.09.2019, 13:47 
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Dieser Moment, wenn man glaubt, nach fnf Tagen eine richtige Antwort zu erhalten und dann so etwas im Postfach liegt:
Zitat:
Sehr geehrter Herr [Nachname],

Ihre E-Mail vom 1. September 2019 haben wir dankend erhalten. Fr die berprfung und Bearbeitung bitten wir um etwas Geduld.

Mit freundlichen Gren,
[Vorname] [Nachname]

Werden noch Wetten angenommen, wie lange die Bearbeitungszeit diesmal dauert?



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  philmar
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Beitrge: 11
BeitragVerfasst am: Dienstag, 10.09.2019, 13:56 
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« cyberhog » hat Folgendes geschrieben:
Ich habe mich heute auch nochmal an eine Beschwerde gesetzt


Meine ehrliche Meinung dazu: Ich finde "Beschwerden" an die LMA fast ein bisschen lcherlich, wenn es keine Regelung gibt, gegen die verstoen wird. Gerade zu dem von dir genannten Sachverhalt gibt es keine Regelung die das verbietet, zumindest habe ich keine gefunden.

Das einzige, was du damit erreichst, ist, dass die Beschwerden von den Medienanstalten noch eher in die Tonne gekippt werden, weil sie sich nur denken "Die schon wieder.".

Gre.

PS: Wenn ich eine Regelung bersehen haben sollte ziehe ich alles zurck und behaupte das Gegenteil Very Happy
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  cyberhog
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BeitragVerfasst am: Dienstag, 10.09.2019, 15:49 
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@ philmar

Ich kann nicht bestreiten, dass Du nicht irgendwo Recht hast. Allerdings denke ich mir immer, dass man bei Call-In-Sendungen alle Mglichkeiten ausloten und den Finger so oft es geht in die Wunde legen sollte. Call-In hat jahrelang von der Tatsache gelebt, dass es ein unbekanntes bzw. vollkommen neues Geschftsmodell war. Dementsprechend mussten sich viele Regeln erst nach und nach installieren. Vor dem Inkrafttreten der neuen Gewinnspielsatzung vor mehr als zehn Jahren durften die Sender um 9Live so ziemlich alles anstellen. Der absolute Hhepunkt war hierbei in meinen Augen die Durchstellpause von Ende Dezember 2007, die sage und schreibe 13 Stunden und 13 Minuten in Anspruch nahm.

Spter wurde den Gewinnspielsendern eine Durchstellung nach sptestens 30 Minuten vorgeschrieben. Ja, es wurde ein Servicecenter eingerichtet, in das ebenfalls eine Durchstellung erfolgen konnte. Aber ich behaupte, dass diese Regel nie in Kraft getreten wre, wenn die Flle nicht dokumentiert und beanstandet worden wren. Ich habe die von redox angefertigte Tabelle aller Durchstellpausen in meiner Signatur verlinkt. Sie bercksichtigt nur die Durchstellpausen ab zwei Stunden Lnge und befindet sich darber hinaus auf dem Stand vom 28. April 2011. Das heit, dass beispielsweise das Folx Quiz oder Geldregen.TV dort nicht vertreten sind. Und trotzdem finden sich dort hunderte von Eintrgen, die wir hier damals akribisch festgehalten haben.

Natrlich haben Call-In-Sendungen ihren Zenit mittlerweile weit berschritten. Eigentlich war das schon vor zehn Jahren der Fall, als sogar die Pioniere um 9Live mit stetig sinkenden Peaks zu tun hatten. Aus diesem Grund glaube ich nicht, dass man in einer Zeit, in der Call-In (wenn berhaupt) nur noch die hintersten Pltze unserer TV-Landschaft bevlkert, noch groartige Erfolge mit Beschwerden vorweisen kann. Tatschlich waren die wenigsten meiner Beschwerden seit 2015 ertragreich. (Als ich von 2008 bis 2011 das Kabel 1 Nightquiz protokolliert habe, sah die Sache noch ganz anders aus.) Aber ich weigere mich dennoch, zu glauben, dass es mit Druck nicht mehr gelingen kann, die Narrenfreiheit der Call-In-Sender ein wenig einzuschrnken. Aus diesem Grund schreibe ich lieber eine Beschwerde zu viel als zu wenig.



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  cyberhog
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BeitragVerfasst am: Montag, 23.09.2019, 19:00 
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Die BLM hat heute auf meine Beschwerde geantwortet:
Zitat:
Ihre Beschwerde ber Sport1 vom 01.09.2019

Sehr geehrter Herr [Nachname],

Sie beschwerten sich am 01.09.2019 bei der Bayerischen Landeszentrale fr neue Medien ber das Angebot Sport1.

Konkret bezog sich Ihre Beschwerde auf die Gewinnspielsendung "SportQuiz" an verschiedenen, nicht nher genannten Tagen: In Sendungen, in denen mehr als ein Spiel durchgefhrt wird, brauche man hufig bis zu 15 Minuten, um das Spiel zu wechseln. Es sei auffllig, dass Redaktion und Moderation hierbei sehr viele Sendeminuten damit verbringen wrden, um zu diskutieren oder ber den Schwierigkeitsgrad des Spiels zu philosophieren. Die Rufnummer bleibt innerhalb dieser Zeitspanne eingeblendet. In seltenen Fllen wrde es zwar vorkommen, dass die Moderation die Zuschauer darauf hinweise, dass sie "noch nicht anrufen sollen, da noch keine neue Runde gestartet wurde", aber da das Publikum von Call-In-Sendungen Ihrer Ansicht nach zu einem Groteil aus Zappern besteht, wrde das unter Umstnden nur ein Bruchtei aller potentiellen Teilnehmer mitbekommen. "Es wre wesentlich transparenter und fairer, wenn man innerhalb dieser Zeitspanne darauf verzichtet, die Rufnummer einzublenden. Auf diese Art und Weise wrde effektiv verhindert, dass die Teilnehmer ins Leere telefonieren."

Die Programmbeobachtung der Landeszentrale hat den Sachverhalt berprft. Beim "SportQuiz" und bei anderen, frheren Gewinnspielsendungen ist das etablierte Symbol fr den Start einer Spielrunde und damit die Erffnung einer Teilnahmemglichkeit das Einblenden des sog. "Buzzers". Vor Spielbeginn ist der Buzzer ausgeblendet (s. Screenshot links). Whrend des Spiels ist der Buzzer eingeblendet (s. Screenshot rechts).


Der Buzzer als Symbol fr die Erffnung der Teilnahmemglichkeit wird deshalb auch bei den sog. "Such- und Findzeiten" ausgeblendet, whrend derer keine Durchstellung erfolgt. Er wird auerdem ausgeblendet, wenn ein Anrufer ausgewhlt wurde und ins Studio durchgestellt wird.

Wir geben Ihnen Recht, dass das Ausblenden der Telefonnummer(n) die Nutzerinnen und Nutzer einigermaen verlsslich daran hindern wrde, whrend eines Spielwechsels an dem noch nicht gestarteten, neuen Spiel teilzunehmen. Allerdings verstt die oben beschriebene Praxis unserer Ansicht nach nicht gegen die Vorgaben der Gewinnspielsatzung oder sonstiger medienrechtlicher Vorgaben.

Dennoch nehmen wir Ihre Beschwerde gerne zum Anlass, den Sachverhalt mit dem Anbieter Sport1 zu diskutieren und auf ein Ausblenden der Telefonnummer whrend eines Spielwechsels hinzuwirken.

Wir hoffen, Ihnen mit diesen Informationen weitergeholfen zu haben.

Mit freundlichen Gren,
[Vorname] [Nachname]
Bereich Programm




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