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START » CALL-TV - WAS IST DAS EIGENTLICH? » INFOS ZU CALL-TV » Regeln der Landesmedienanstalten zu Call-TV

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Satzungsentwurf der Landesmedienanstalten zu Gewinnspielen
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Autor Nachricht
  2_Ekelpakete_fr_Sie!
In den Olymp aufgenommen
In den Olymp aufgenommen

Alter: 38
Geschlecht: Geschlecht:mnnlich
Beitrge: 1468
Wohnort: Essen-West
BeitragVerfasst am: Sonntag, 30.11.2008, 03:43 
Titel:
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« Callpassive » hat Folgendes geschrieben:
Wie in diesem Thread bereits angesprochen, wollen die LMAen/ZAK die Grenze fr Gewinnspiele und Votings im Fernsehen von 14 auf 20 Cent pro SMS erhhen.

So kann der Umsatz bei quotenstarken Shows à la Raab, DSDS & Co. bequem auch in Zeiten finanzieller Krisen frhlich anspringen. Werbung war gestern, heute sucht sich das Privatfernsehen immer ausgetfteltere Wege, um sich das Geld direkt ohne Umwege vom Zuschauer zu holen. Der Gier von Mass Response, Twister und Co. nach quantitativen, nicht etwa qualitativen Werten sind so weiterhin keine Grenzen gesetzt.

Und wer macht's mglich? Diejenigen, die von Rundfunkgebhren, also konjunkturell unabhngigen, konstanten Pflichtgeldern fr "Aufsicht" des Rundfunks bezahlt werden. Staatlich eingesetzte Organe. Da ist selbst der chinesische Sozialismus in sich logischer und transparenter.



"Sie lehnen sich entspannt zurck und genieen die graphische Darstellung der Anrufspitzen."
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  MrNoname
Mehrfachgewinner
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Beitrge: 120
BeitragVerfasst am: Sonntag, 07.12.2008, 22:55 
Titel:
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Die BLM verabschiedet anscheinend noch vor Weihnachten die Gewinnspielsatzung. Fehlen nur noch all die anderen LMA'en und die ZAK.

Zitat:
Einladung zur 24. Sitzung des MedienratsDie 24. Sitzung des Medienrats der Bayerischen Landeszentrale fr neue Medien findet am

Donnerstag, den 11.12.2008, um 13.30 Uhr

im groen Sitzungssaal der Landeszentrale in der Heinrich-Lbke-Str. 27, 81737 Mnchen statt. Hierzu lade ich Sie herzlich ein. Die Sitzung ist ffentlich.
[...]
Als T a g e s o r d n u n g ist vorgesehen:
[...]
5. Erlass von Satzungen und Richtlinien:
5.1 Satzung ber die Zugangsfreiheit zu digitalen Diensten und zur Plattformregulierung gem. 53 RStV
5.2 Satzung der Landesmedienanstalten ber Gewinnspielsendungen und Gewinnspiele (Gewinnspielsatzung) [...]
Quelle: BLM
Hervorhebung durch mich


Edit Callpassive: Link wegen Lnge angepasst.



TV Magazin "Kassensturz", SF1, vom 24.06.08 ber Call-In-Shows im Schweizer Fernsehen produziert durch Mass Response:

"Georg With aus dem aargauischen Teufenthal zeigt «Kassensturz» die Fernsehsendung, die ihn am meisten rgert: Sie heisst Swissquiz. «Es ist kein Quiz, ich kann das gar nicht lsen, weil ich nie ins Studio komme. Es ist reine Abzocke», sagt With. Aus seiner Sicht sollte man diese Sendung abstellen."
.
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  Twipsy
Legende
Legende

Alter: 48

Beitrge: 1070
BeitragVerfasst am: Montag, 08.12.2008, 17:44 
Titel:
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Wer wohnt in Mnchen und kann sich das anschauen?
Und wo ist eigentlich der Punkt "Bericht des Datenschutzbeauftragten"? Evil or Very Mad Ach Moment, das verbirgt sich sicher unter "4. Aus- und Fortbildungsmanahmen 2009" Exclamation



"Die Medienlandschaft ist schnelllebig. Einfluss auf ihre Gestaltung haben auch die Entscheidungen der BLM."
"'Die Geschichte ist eine Geschichte der Sieger'
sagt das Mammut zum Sbelzahntiger" (Rainald Grebe)
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  Callpassive
CITV.NL Moderator


Geschlecht: Geschlecht:mnnlich
Beitrge: 2471
Wohnort: Ruhrgebiet
BeitragVerfasst am: Freitag, 12.12.2008, 12:40 
Titel:
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Der Medienrat der BLM hat gesprochen:
« Sat+Kabel vom 12.12.2008 » hat Folgendes geschrieben:
Bayern stellt Weichen fr neue TV-Gewinnspielsatzung - erster Schritt.

Regelkatalog fr Call-In-Formate

(ar) Den ersten Schritt fr eine schrfere Kontrolle umstrittener Call-in-Formate auf Fernsehsendern wie 9Live hat die Bayerische Landeszentrale fr neue Medien (BLM) in ihrer Sitzung am Donnerstag getan.

Sie verabschiedete die gemeinsame Satzung der Landesmedienanstalten ber Gewinnspielsendungen und Gewinnspiele in Hrfunk und Fernsehen. Die Satzung trete in Kraft, wenn alle 14 deutschen Landesmedienanstalten bereinstimmende Entscheidungen trfen, hie es seitens der BLM. Gesetzliche Basis ist die Ermchtigungsgrundlage des 10. Rundfunknderungsstaatsvertrags, die den Landesmedienanstalten eine Regelungsbefugnis durch bereinstimmende Satzungen erteilt.

Unter anderem wird in dem Papier geregelt, dass sich Minderjhrige nicht an Gewinnspielen im Fernsehen beteiligen drfen und sptestens nach 30 Minuten ein Anrufer ins Studio durchgestellt werden muss. Auch msse die Sendung nach sptestens drei Stunden beendet sein und ein Anruf darf nicht mehr als 50 Cent kosten. Verboten sind ferner jegliche Irrefhrungen. Auf die Teilnahmebedingungen, die nachvollziehbar und verstndlich formuliert sein mssen, ist alle 15 Minuten ber Bildschirmeinblendung hinzuweisen. Auch ist es den Moderatoren untersagt, Teilnehmer zu mehrfachen Anrufen anzustacheln. Fr Verste sind Bugelder von bis zu 500.000 Euro vorgesehen.

Quelle: Sat+Kabel

Oder auch hier bei der BLM.

Die Satzung ist also durchgewunken worden. Jetzt mssen wir nur noch warten bis "alle 14 Landesmedienanstalten bereinstimmende Satzungen erlassen haben und das Benehmen mit dem ffentlich-rechtlichen Rundfunk hergestellt ist", wie bei der BLM zu lesen ist.



Wir sind alle Individuen
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  Vexxus
Ratefuchs
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Geschlecht: Geschlecht:mnnlich
Beitrge: 172
Wohnort: Hlle
BeitragVerfasst am: Freitag, 12.12.2008, 15:25 
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Zitat:
- Bei einem Gewinnspiel muss im Rahmen einer Gewinnspielsendung innerhalb von 30 Minuten ein Anrufer durchgestellt werden, nach drei Stunden muss die Sendung beendet sein, vgl. 9 Abs. 7 und 8.


Also wrde das dann heien, dass die 3 Stunden Durchstellpause auch nicht mehr mglich sind. Tja, wenn das von allen LMA´s abgesegnet wird, dann hat 9L umsonst schonmal dran gebt, die 3 Stunden Marke nicht zu berschreiten. Cool



Wer das hier liest, weiss das hier nix steht.
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  Nobbse
Mehrfachgewinner
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Beitrge: 126
BeitragVerfasst am: Freitag, 12.12.2008, 17:40 
Titel:
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"Verboten sind ferner jegliche Irrefhrungen"

Hier kann man doch anknpfen!
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  Callpassive
CITV.NL Moderator


Geschlecht: Geschlecht:mnnlich
Beitrge: 2471
Wohnort: Ruhrgebiet
BeitragVerfasst am: Samstag, 13.12.2008, 11:31 
Titel:
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Ich halte die neuen Regeln bzw. die Satzung bei aller Kritik durchaus fr einen Schritt in die richtige Richtung.

In der November-Version wurden zwar einige wichtige Punkte wieder herausgenommen (z.B. Jugendschutz, Anzeige der eingehenden Anrufe), aber dennoch schrnkt die Satzung das "Geschftsmodell" ein. Lange DSPen werden wegen 9, 7 nicht mehr mglich sein, das Auswahlverfahren muss/soll genau erklrt werden und die LMAen knnen endlich Bussgelder verhngen.

Besonders interessant erscheint mir 6:
« 6, Satz1: Irrefhrungsverbot » hat Folgendes geschrieben:
Aussagen jeglicher Art, die falsch, zur Irrefhrung geeignet oder widersprchlich sind, insbesondere ber die Spieldauer, den Gewinn, die Lsungslogik der Aufgabe, die Anzahl der Nutzerinnen und Nutzer, den Schwierigkeitsgrad eines Spiels sowie ber die allgemeinen Teilnahmebedingungen und das Verfahren zur Auswahl der Nutzerinnen und Nutzer, einschlielich der Mglichkeit, ausgewhlt zu werden, sind unzulssig. Die Vorspiegelung eines Zeitdrucks ist unzulssig.

Es wird darauf ankommen, wie konsequent die LMAen bzw. die ZAK diese Richlinien interpretieren und wie sie sie umsetzen. Wenn man diese Forderungen eng auslegt, fallen viele der CI-Phrasen weg. Die entscheidende Frage wird sein, was die LMAen ganz konkret "Irrefhrung" verstehen.
Wir werden das merken, wenn die ersten Antwortschreiben auf unsere (anonymen) Beschwerden eintrudeln - also ein gutes halbes Jahr nach dem Versenden der Beschwerde. Laughing

Mich nervt nur wieder, dass die LMAen keinen konkreten Zeitpunkt angeben, wann diese Regeln in Kraft treten sollen.
« Satzung Oktober-Fassung » hat Folgendes geschrieben:
Diese Satzung tritt in Kraft, sobald alle Landesmedienanstalten ihr zugestimmt haben. Der Vorsitzende der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten teilt den Landesmedienanstalten den Zeitpunkt des Inkrafttretens mit.

« Satzung November-Fassung » hat Folgendes geschrieben:
Die Satzung tritt in Kraft, wenn alle Landesmedienanstalten die Satzung in den amtlichen Verkndungsblttern der Lnder verffentlicht haben.

« BLM vom 11.12.08 » hat Folgendes geschrieben:
Die Gewinnspielsatzung tritt in Kraft, wenn alle 14 Landesmedienanstalten bereinstimmende Satzungen erlassen haben und das Benehmen mit dem ffentlich-rechtlichen Rundfunk hergestellt ist..

Nun ja - deutsche Behrden. Jedenfalls scheinen sie es nicht sonderlich eilig zu haben.
Das wundert mich, da nach 7 Jahren CI den LMAen der Jugend- und Verbraucherschutz doch pltzlich sooooo wichtig zu sein scheint. Twisted Evil



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  Speculatius
CITV.NL Moderator

Alter: 68
Geschlecht: Geschlecht:mnnlich
Beitrge: 4845
Wohnort: Norddeutschland
BeitragVerfasst am: Samstag, 13.12.2008, 12:32 
Titel:
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Das mit dem in Kraft treten kann durchaus noch dauern: Es muss ja nur eine LMA an einer Formulierung Ansto nehmen, schon beginnen die Beratungen wieder von vorn. Bis sich alle 14 geeinigt haben, werden schon noch ein paar Jhrchen ins Land ziehen.

Im brigen: Was ist "Zeitdruck", was ist eine "irrefhrende Aussage"? Das ist doch alles subjektiv. Wenn der Moderator behautpet dass er die Lsung nicht kennt, dass fr ihn schwer ist....wer schreitet denn dann ein? Ich habe da nicht die Hoffnung, dass sich etwas ndert. Die Beschwerden werden nach wie vor an die Sender weitergeleitet und die geben nach wie vor eine Wischi-waschi-Antwort und gut iss.

Diese abgespeckte Version htten sie sich in meinen Augen sparen knnen. Hier wird die Mglichkeit, endlich mal einmal empfindlich in das Geschehen eingreifen zu knnen, durch wachsweiche Regeln wieder zunichte gemacht.



Das Wort "Wrde" kennen manche Menschen nur noch als Konjunktiv II in dem Satz: "Fr Geld wrde ich alles machen."
Der Inhalt meiner Beitrge spiegelt meine persnliche Meinung sowie meine persnlichen Eindrcke und Wahrnehmungen wider. Wenn nicht ausdrcklich erwhnt, handelt es sich nicht um beweiskrftige Tatsachen.
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  Gast

Alter: 50


BeitragVerfasst am: Samstag, 13.12.2008, 18:48 
Titel:
 

Hallo!

Leider viel abgespeckt, was eigentlich geplant war.

Jedoch das mit den Durchstellpausen finde ich gut. Dann kann man die Zuschauer nicht mehr mit einer so langen DURCHSTELLPAUSE belstigen, wie sie z. B. Tele 5 ja in der letzten Zeit so oft praktiziert hatte.

Doch Tele 5 steigt ja wenigstens aus der ABZOCKE aus.
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  stefan-1
nUrmaler
nUrmaler



Beitrge: 52
BeitragVerfasst am: Samstag, 13.12.2008, 23:43 
Titel: SMS-Preise und andere Gedanken
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Die Preise (0,14 €/Min bzw. 0,20 €/Kurznachricht) sind die Preise, die keine Ausschttung an den Empfnger beinhalten.

Das Problem ist doch bei Premium-Diensten (0900, 0137 usw.) allgemein die Postpaid-Abrechnung, sprich der Teilnehmer kann ungehemmt Schulden machen, egal ob durch Anrufe bei Call-In, Telefonsex oder (serisen) Beratungshotlines. Hier sind Gesetzgeber und Bundesnetzagentur gefordert, indem bspw. eine anschlu- oder teilnehmerbezogene Budgetierung bei der Nutzung von Premiumdiensten eingefhrt wird. Soll heien, da fr Premium-Nummerngassen ein fixer Betrag pro Abrechnungszeitraum festgelegt wird, der vom Teilnehmer nur durch Einzelberweisungen oder materiell erworbenen Calling-Cards erhht werden kann.

So knnen Schtige nur mehr einen geringen 'Kredit' ohne Antrag aufnehmen, mit bspw. 100,- €/Monat kann man sich nicht so schnell verkaufen und auch bei einer mibruchlichen Nutzung des Anschlusses durch Dritte ist man vor explodierten Telefonrechnungen weitgehend sicher. Wer mehr Geld verbraten will als er hat, braucht dann einen 'ordentlichen' Kredit (Bank), den man ja nicht ganz so leicht bekommt.

Die technische Einrichtung einer von der Anrufzahl je Zeiteinheit abhngigen Sperre ist technisch schwierig! Wenn ich den 0137-TED 'mit Durchstellen in die Sendung' richtig verstanden habe, wird ja ein Groteil der Anrufer bereits vom Telefonanbieter des Teilnehmers in der eigenen Vermittlungsstelle oder (i.S.d. Netztopologie) in der Nhe ausgefiltert und mit der Tut-uns-leid-Schleife bedient. Aus dem Rest, der diese (wohl tatschlich zufllige) Vorauswahl bersteht, kann dann der Sender bzw. dessen Telco auswhlen (Hot Button) oder auch sperren (Blacklist). Letztlich msste also bspw. 9Live an alle Telefonanbieter herantreten und dort fr seine Call-In-Nummer eine 'anrufzahlabhngige teilnehmerbezogene Sperre' einrichten lassen. So wre auch dem Datenschutz genge getan, denn es wrden keine Rufnummern (auerhalb des Abrechnungsverfahrens) der in der Vorauswahl eliminierten Teilnehmer an die Telco 9Lives oder gar 9Live bermittelt. Eine solche Sperre mssten aber die Telcos einrichten... Und dann klagt der erste Lemming, da er ohne mintlichen Anruf bei 9Live in der freien Entfaltung seiner Persnlichkeit eingeschrnkt wird.

Womit wir wieder (s.o.) bei einer allgemeinen Beschrnkung wren, so da niemand (egal ob 9Live oder Wetten-Da-Wettknig) sich bermig verausgabt. Wer mehr will, mu eben Prepaid erdulden, eine durchaus wirksame Hemmschwelle (berweisungslaufzeit, Kauf einer Calling-Card usw.).

MfG Stefan
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  Pixelpfleger
Kleiner grner Gnom
Kleiner grner Gnom


Geschlecht: Geschlecht:mnnlich
Beitrge: 12
Wohnort: Thringen
BeitragVerfasst am: Sonntag, 14.12.2008, 22:49 
Titel: Re: SMS-Preise und andere Gedanken
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« stefan-1 » hat Folgendes geschrieben:
Die Preise (0,14 €/Min bzw. 0,20 €/Kurznachricht) sind die Preise, die keine Ausschttung an den Empfnger beinhalten.


Die Aussage ist an sich korrekt, wobei beispielsweise die 01805-Gasse einige Firmen geradewegs dazu einldt, Warteschleifen und hnliche Freundlichkeiten knstlich und "ausgeklgelt" geplant zu produzieren; leider geht die BNA nicht gegen WKZ-Verste vor, so dass munter mit solchen Nummern gespielt wird. Die 0180er-Gasse ist bis heute (offiziell ...) als Geteilte-Kosten-Dienst angedacht, was ich gerade bei der -5 nicht mehr erkennen kann (jedoch durchaus bei den nur noch selten genutzten -1 und -2).

Zitat:
Das Problem ist doch bei Premium-Diensten (0900, 0137 usw.) allgemein die Postpaid-Abrechnung, sprich der Teilnehmer kann ungehemmt Schulden machen, egal ob durch Anrufe bei Call-In, Telefonsex oder (serisen) Beratungshotlines. Hier sind Gesetzgeber und Bundesnetzagentur gefordert, indem bspw. eine anschlu- oder teilnehmerbezogene Budgetierung bei der Nutzung von Premiumdiensten eingefhrt wird. Soll heien, da fr Premium-Nummerngassen ein fixer Betrag pro Abrechnungszeitraum festgelegt wird, der vom Teilnehmer nur durch Einzelberweisungen oder materiell erworbenen Calling-Cards erhht werden kann.


Und kann feststellen, dass der serise (kleine und mittlere) Anbieter von MwD wegen der "groen schwarzen Schafe" keine Chance beim Publikum mehr hat, da er anstelle des "lieben Moderators", Werbemist-Versenders oder sonstwem in unhflichster Weise herangezogen wird ("natrlich" auch von der BMA und den Zwischenunternehmern). Meine Meinung zum Thema ist, dass die auch die eigentlich seris agierenden Unternehmen sptestens ab einer gewissen -gre bzw. dem gewissen Marktanteil nicht mehr dem Drang widerstehen knnen, zustzlich -oder "Tag fr Tag" hauptschlicher"- mehr oder weniger papiergem gegen die gngigen Vorschriften verstoen und durch Grenzberschreitungen neue Fassungen der eigentlich klaren Regelungen provozieren.
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  Callpassive
CITV.NL Moderator


Geschlecht: Geschlecht:mnnlich
Beitrge: 2471
Wohnort: Ruhrgebiet
BeitragVerfasst am: Dienstag, 23.12.2008, 17:39 
Titel:
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Ist jetzt zwar keine sonderlich spannende Meldung, aber es tut sich etwas bei den neuen Regeln. Wie es aussieht, mssen alle 14 Landesmedienanstalten der Satzung zustimmen, damit sie in Kraft treten kann. Ausgerechnet die BLM hat bereits zugestimmt und jetzt zieht die Medienanstalt Hamburg Schleswig-Holstein (HSH) nach:
« Sat+Kabel vom 23.12.2008 » hat Folgendes geschrieben:
Norddeutsche Medienhter beschlieen Spielregeln fr TV-Gewinnspiele
Hrtere Strafen fr Call-in-Mogeleien


(ar) Die norddeutschen Medienhter haben die Weichen fr eine schrfere Kontrolle umstrittener Call-in-Formate auf Fernsehsendern wie 9Live gestellt.

Der Medienrat der Medienanstalt Hamburg Schleswig-Holstein (HSH) beschloss auf seiner jngsten Sitzung die Satzung der Landesmedienanstalten ber Gewinnspielsendungen und Gewinnspiele (Gewinnspielsatzung). Die Satzung tritt in Kraft, wenn alle 14 deutschen Landesmedienanstalten ber­einstimmende Entscheidungen treffen, hie es in einer Mitteilung am Dienstag. Zuvor hatten das unter anderem bereits die Kollegen der bayerischen BLM getan (SAT+KABEL berichtete). Gesetzliche Basis ist die Ermchtigungsgrundlage des 10. Rundfunknderungsstaatsvertrags, die den Landesmedienanstalten eine Regelungsbefugnis durch bereinstimmende Satzungen erteilt.

Unter anderem wird in dem Papier geregelt, dass sich Minderjhrige nicht an Gewinnspielen im Fernsehen beteiligen drfen und sptestens nach 30 Minuten ein Anrufer ins Studio durchgestellt werden muss. Auch msse die Sendung nach sptestens drei Stunden beendet sein und ein Anruf darf nicht mehr als 50 Cent kosten. Verboten sind ferner jegliche Irrefhrungen. Auf die Teilnahmebedingungen, die nachvollziehbar und verstndlich formuliert sein mssen, ist alle 15 Minuten ber Bildschirmeinblendung hinzuweisen. Auch ist es den Moderatoren untersagt, Teilnehmer zu mehrfachen Anrufen anzustacheln. Fr Verste sind Bugelder von bis zu 500.000 Euro vorgesehen (SAT+KABEL berichtete).

Ebenfalls beschlossen wurde die Satzung ber die Zugangsfreiheit zu digitalen Diensten und zur Plattformregulierung gem 53 Rundfunkstaatsvertrag. Sie setzt umfangreiche Neuregelungen insbesondere zur Plattformregulierung um und gestaltet sie nher aus. Unter anderem konkretisiert sie den Begriff des Plattformbetreibers sowie dessen Anzeige- und Auskunftspflichten. Ein zentraler Bereich der Plattformregulierung und der Satzung ist die Gewhrleistung einer diskriminierungsfreien und chancengleichen Darstellung aller Programme in den Navigatoren, die entscheidend fr die Auffindbarkeit von Programmen und damit letztlich fr deren Erfolg ist.
Quelle: Sat+Kabel




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  Callpassive
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Beitrge: 2471
Wohnort: Ruhrgebiet
BeitragVerfasst am: Samstag, 17.01.2009, 10:47 
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Was muss ich denn da auf einer meiner Lieblingsseiten im Internet - der ALM - lesen:
« ALM » hat Folgendes geschrieben:
Nachdem die ZAK mit Inkrafttreten des 10. Rundfunknderungsstaatsvertrags am 1. September 2008 die rechtliche Grundlage erhielt, entwickelte sie unter Federfhrung des Beauftragten fr Programm und Werbung eine Gewinnspielsatzung, die neue und umfassende Regelungen fr Gewinnspiele im Radio und Fernsehen aufstellt. "Es war an der Zeit, Rechtssicherheit fr Veranstalter und Nutzer zu schaffen, nachdem es umfngliche Beschwerden gegeben hatte", so Prof. Dr. Norbert Schneider. Damit setzen die Landesmedienanstalten ein klares Zeichen fr mehr Transparenz und Verbraucherschutz im Rundfunk. Die neue Satzung soll noch im ersten Quartal 2009 in Kraft treten.
Hervorhebung von mir.

Man findet dies unter dem Presseservice der ALM vom 13.01.09 mit dem Titel "Kampf gegen Schleichwerbung und fr mehr Verbraucherschutz (...)"

Dann wollen wir mal sehen, welche Auswirkung das "klare Zeichen fr mehr Transparenz und Verbraucherschutz" demnchst wirklich auf Call-In-Sendungen hat. Es geht doch nichts ber einen Test in der Praxis. Laughing

Programmbeschwerde.de funktioniert brigens immer noch nicht.



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  Callpassive
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Beitrge: 2471
Wohnort: Ruhrgebiet
BeitragVerfasst am: Montag, 09.02.2009, 16:52 
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Bei Sat+Kabel gibt es ein Update, was den Zeitpunkt angeht, wann die neuen Regln endlich in Kraft treten sollen:
« Sat+Kabel vom 09.02.2009 » hat Folgendes geschrieben:
[Update] Call-In-Shows: Hrterer Spielregeln - Gesetzesvorlage am Start
Schwere Zeiten fr Gewinnspiel-Schummler


(ar/dpa) Fr Gewinnspiele im Fernsehen gelten knftig strengere Regeln. Die hessische Landesanstalt fr privaten Rundfunk und neue Medien (LPR) hat am Montag als letzte der 14 deutschen Landesmedienanstalten einer Neufassung des Satzungsentwurfs ber Gewinnspielsendungen in Fernsehen und Radio zugestimmt.

Die Regelung sei umgehend mit der Verffentlichung im Gesetzblatt in wenigen Wochen gltig, hie es von der LPR. Mit den strengeren Vorschriften solle Kindern die Teilnahme an nicht kostenlosen Gewinnspielen verboten werden. Aber auch fr erwachsene Zuschauer werde der Verbraucherschutz vor unserisen Angeboten deutlich erhht. [...]
Quelle: Sat+Kabel

Die LPR war also die letzte LMA, die der neuen Satzung zustimmen musste, damit sie in Kraft treten kann.

Dazu gibt es auf der HP der LPR auch eine Pressemitteilung. Aber wie das bei Pressemitteilung von einer LMA so ist - es gibt sie nicht ohne Schenkelklopfer Very Happy :
« PM HP LPR vom 09.02.2009 » hat Folgendes geschrieben:
Vor allem Kinder und Jugendliche unter 14 Jahren sollen einen besonderen Schutz erhalten. So darf nach dem Satzungsentwurf Minderjhrigen unter 14 Jahren die Teilnahme an Gewinnspielen nicht gestattet werden.

Man kann es auch genau anders herum formulieren: Durch diese Satzung ist es Jugendlichen ab 14 erlaubt, an Gewinnspielen teilzunehmen. Damit ist das berleben von Votings und dusseligen Gewinnspielfragen im Fernsehen gesichert. Bei CI darf man nach wie vor erst ab 18 Jahren anrufen.

Ich finde es nur gaaaanz toll, dass von einem "besonderen Schutz" gesprochen wird. In der ersten Fassung der Satzung war das Mindestalter fr die Teilnahme an CI und an Gewinnspielen 18 Jahre (Einen Vergleich der beiden Fassungen gibt es hier. In 3 geht es um den Jugendschutz.). Das Mindestalter wurde herabgesetzt, damit Deutschland weiterhin wen-auch-immer suchen kann und damit die Privatsender Bandansagen fr 50 Cent bei "uerst schwierigen" Gewinnspielfragen verkaufen knnen.

Aber so sind sie nun mal - unsere LMAen. Im Interesse der Medienkonzerne drfen auch Jugendliche ganz legal zum Hrer greifen unter dem "besonderen Schutz" der LMAen.



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