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START » CALL-TV - WAS IST DAS EIGENTLICH? » CALL-TV UND DIE MEDIEN » Artikel zum Thema Call-TV

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Kanadische Dollar vom Zuschauer per Inkasso?
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  2_Ekelpakete_fr_Sie!
In den Olymp aufgenommen
In den Olymp aufgenommen

Alter: 39
Geschlecht: Geschlecht:mnnlich
Beitrge: 1468
Wohnort: Essen-West
BeitragVerfasst am: Donnerstag, 03.12.2009, 20:02 
Titel:  Kanadische Dollar vom Zuschauer per Inkasso?
Thema Beschreibung: Ehemalige "Mass Response"-Produktion sorgt für Wirbel
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Vom 1. Juni dieses Jahres an produzierte die sterreichische Firma Mass Response, Tochter der Telekom Austria, erstmals ein Call-in-Format im franzsischsprachigen Teil Kanadas.

Mit groen Hoffnungen der Expansion in neuen Mrkten gestartet, nahm der ausstrahlende Sender V das Format nach wenigen Monaten jedoch schon wieder aus dem Programm. Offenbar kam es gleichzeitig zu einigen Ungereimtheiten und Protesten, sowohl von emprten Zuschauern wie auch Konsumentenvereinigungen. In Québec sorgen nun dubiose Nachforderungen von zu Unrecht abgebuchten Telefongebhren fr Wirbel. Auf dem Portal der «La Presse» erschien vor wenigen Wochen folgender Artikel zum Thema:


Jagd auf Fernsehzuschauer


Die Sache mit dem Call-TV geht weiter. Obwohl Call-In aus dem Programm von V (ein kanadischer TV Sender) verschwunden ist, ist die Sache fr Teilnehmer, die an diesen Quizspiele im Laufe des Sommers mitgespielt haben, noch nicht vorbei. Viele unter ihnen werden noch immer wegen unbezahlten Telefonrechnungen belangt.

Ende Sommer haben viele Anhger dieser Quizspiele – eine Art Frage und Antwort Spiele, wo die Zuschauer dazu aufgefordert werden, per Telefon oder SMS kostenpflichtig teilzunehmen (1 kanadischer Dollar pro Anruf/SMS) – ihre Telefonrechnungen bei ihren Anbietern angefochten.

Zuschauer, deren Telefonrechnungen mehrere Hundert Dollar aufwiesen, besttigten, dass Ihnen 1 Dollar pro Anruf belastet wurde, obwohl die Leitungen besetzt waren. Darauf wurden viele Rechnungen annulliert, besttigt die Konsumentenvereinigung.

Aber jetzt scheint Call-TV die geschdigten Zuschauer wieder zu verfolgen. In den letzten Tagen haben viele von ihnen eine neue Rechnung erhalten von Fastrack Global Billing Networks, einer Firma aus Calgary, die auf Geschftslsungen im Bereich Telekommunikation spezialisiert ist. Die Rechnung, auf der nur sehr wenige Details zur Abrechnung zu finden ist, muss binnen 30 Tagen bezahlt werden, ansonsten werde man eine Inkassofirma mit der Eintreibung beauftragen. Resultat: Die Kreditwrdigkeit der Konsumenten knnte beschmutzt werden.

Ein Sachverhalt, den die Konsumentenvereinigung bemngelt. Diese hat mittlerweile hunderte von Anrufen zum Thema erhalten. «Wir htten nicht gedacht, da mit einer solchen Dreistigkeit vorgegangen wird», findet der Sprecher der Organisation, Charles Tanguay klare Worte. Wer ist der Akteur, der hier Geld eintreiben mchte, der Sender V oder doch der sterreichische Veranstalter bzw. Erfinder des Konzepts, Mass Response, eine Tochter der Telekom Austria?

Tanguay ist dies gleich. «V [der Sender] hat immer so getan, als falle Call-TV nicht unter die eigene Verantwortung», erwhnt er jedenfalls.

Fastrack Global Billing Networks verweigert eine Stellungnahme zum Thema und drohte La Presse gleichzeitig mit Konsequenzen. V lt ber seinen Sprecher Yanick Lecours schlicht mitteilen, von alldem nichts gewut zu haben: «Ich hre das zum ersten mal».

Klagewelle

Trotz alldem sind die ehemaligen Mitspieler des Call-TV noch nicht auf der Verliererstrae, schtzt die Konsumentenvereinigung. In einer gestern verffentlichten Mitteilung rt sie allen Geschdigten, die neuerliche Rechnung anzufechten und sich auf die Regeln des "Conseil de la radiodiffusion et des télécommunications canadiennes" (CRTC - kanadische Medienaufsicht) zu berufen, die smtliche 1-900-Nummern betrifft. Auch wird auf der eigenen Webseite ein Standardbrief angeboten, der an Fastrack Global Billing Networks zurckzusenden ist.

«Wird eine 900/976er-Nummer angerufen oder via Internet ein 900er-Dienst angewhlt, so mu das Gesprch mit einer klaren und genauen Ansage ber die Kosten des Anrufs beginnen. Genauso hat bei der Einwahl zu 900er-Diensten im Internet im Verbindungsmoment ein prziser Hinweis zu den entstehenden Gebhren zu erfolgen», schreibt diese Regel vor. «Fechtet ein Kunde die [unrechte] Umleitung zu 900/976er-Nummern erstmals an, so hat der Anbieter der 900-Nummer sowie die abrechnende Telefongesellschaft die Kosten zurckzuerstatten.»

«Seit Beginn des Telekommunikationszeitalters werden Menschen ber anfallene Gebhren informiert», erklrt Charles Tanguay. «Trotzdem haben uns viele Konsumenten davon berichtet, da ihnen Kosten abgerechnet wurden, whrend die Leitung besetzt war.»

Doch was tun, wenn Fastrack Global Billing Networks die Anfechtungen in den Wind schlgt und Inkassounternehmen fr eine negative Kreditauskunft sorgen? «Diese Teilnehmer sollten Schadensersatzklagen einreichen», so die Konsumentenvereinigung.

Unmutsuerungen

Der rger ber Call-TV dauert brigens nicht erst seit gestern an. Als diesen Sommer die Sendung ausgestrahlt wurde, erreichten den CCNR (Conseil canadien des normes de la radiotélévision, Medienaufsicht) etwa 185 Beschwerden von verrgerten Zuschauern. In diesem Zuge wurde [der ausstrahlende Sender] V aufgrund mangelnder Transparenz, fehlender Chancengleichheit und dem Tuschungsaspekt gergt, der bei manchen Spielen zu erkennen war.

Gleichzeitig formierte sich im Internet eine Protestwelle, durch die Einrichtung des Diskussionsforums "AntiCallTV" wie durch eine Facebook-Gruppe. Zur Zeit zieht V nicht in Betracht, neue Call-in-Gewinnspiele in seinem Programm zu integrieren.


Quelle / Link zum Originalartikel: "La Presse", Autorin: Nathaëlle Morissette

bersetzung ins Deutsche: @Leitungsschwindel, @2_Ekelpakete_fr_Sie!



"Sie lehnen sich entspannt zurck und genieen die graphische Darstellung der Anrufspitzen."
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  redled
Grnes Mitglied

Alter: 49
Geschlecht: Geschlecht:mnnlich
Beitrge: 2131
Wohnort: Aequitas Veritas
BeitragVerfasst am: Freitag, 04.12.2009, 01:36 
Titel:
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@Leitungsschwindel, @2_Ekelpakete_fr_Sie!

Danke fr die bersetzung und den Artikel selbst! Daumen hoch
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  Nebelspalter
Grner geht nicht
Grner geht nicht


Geschlecht: Geschlecht:mnnlich
Beitrge: 2520
Wohnort: Schweiz
BeitragVerfasst am: Freitag, 04.12.2009, 02:06 
Titel:
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Très chic ! Bonne chance mass rsponse....

Anscheinend scheint jedes Land, bzw. jeder TV - Sender, sobald diese verkappten Htchenspieler auftauchen, einige lautstarke Proteste besorgter und ber den Tisch gezogener Mitbrger zu spren.

Derart erbost und schreiend reagieren Menschen sonst nur bei einer epidemiartigen Ausbreitung von Ratten und Seuchen, nicht zuletzt unter anderem deshalb weil die Mafia den Mll nicht selber haben will und in deshalb in andere Lnder exportiert wo er dann wieder nur nutzlos herumliegt und alle nur aufregt...... Cool

N'est ce pas ?



Ein Groteil der Sendestrecken im Privatfernsehen wird inzwischen gefllt von schlechtausgebildeten Trickbetrgern und mig begabten Htchenspielern, die auf der Strae keine zehn Minuten berstehen wrden, ohne verhaftet oder von der Kundschaft niedergeschlagen zu werden.
  Antworten mit Zitat                             Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Nebelspalter ist zur Zeit offline 
  DerFriese
CITV.NL Moderator


Geschlecht: Geschlecht:mnnlich
Beitrge: 3179
BeitragVerfasst am: Freitag, 04.12.2009, 09:18 
Titel:
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hingegen sah die zukunft zum beginn des projekts noch anders aus....
irgendwie erinnert mich das ganze an blhende landschaften anfang der 90er jahre...

Zitat:
mass response expandiert nach Kanada
Utl.: Ab sofort TV-Produktionen fr kanadisches Privatfernsehen =

Wien (OTS) - Mit dem Start der ersten Show im Bereich
Partizipationsfernsehen ist es seit 1. Juni 2009 endlich soweit: mass
response erobert den kanadischen Markt. Das sterreichische
Unternehmen startet eine Kooperation mit einem der grten
Privatsendern des Landes und gehrt damit zu den absoluten
Call-TV-Pionieren in Kanada.


mass response-Geschftsfhrer Ing. Herbert Dvoracek ist ber diesen
Schritt seines Unternehmens hoch erfreut: "Wir sehen das als ersten
Schritt, denn wir stehen landesweit mit zahlreichen weiteren Sendern
kurz vor Vertragsunterzeichnung. Fr das Unternehmen handelt es sich
um einen Meilenstein, denn wir erffnen uns damit vllig neue
Mrkte."


Die Telekom Austria-Tochterfirma mass response gehrt schon jetzt
zu den Marktfhrern im Bereich interaktiver TV-Formate. Bei diversen
Groveranstaltungen wie z.B. dem Eurovisions Song Contest sorgt das
Unternehmen fr einen reibungslosen technischen Ablauf. "Wir freuen
uns schon sehr auf diese groe Herausforderung, unser Know-how ab
sofort auch in Kanada anbieten zu knnen", so Dvoracek abschlieend.

Informationen zu mass response Service GmbH:

Das 2002 gegrndete Unternehmen mit Hauptsitz in Wien ist ein
fhrender Dienstleister im Bereich von Mass Calling Events
einschlielich des Fulfillments. Als Entwickler und Betreiber von
Mass Calling Plattformen ist mass response international ttig und
beschftigt 36 Mitarbeiter.

Eine weitere Kernkompetenz des Unternehmens ist die Vernetzung von
Medien mit telefonischen Mehrwertdienstleistungen und Internet. Als
TV Produzent von interaktiven Fernsehformaten produziert mass
response tglich bis zu 45 Stunden Liveprogramm in elf Lndern.

Weitere Informationen unter http://www.massresponse.com/

Rckfragehinweis:
Mag. Helle Kaster Clausen
mass response Service GmbH
phone: +43 1 27 028 25 - 16
fax: +43 1 27 028 25 - 99
email: helle.clausen@massresponse.com

*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER
INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT ***


quelle

tja, die eroberung neuer mrkte ist ja dann schnell bei der nordamerikanische realitt angelagt, sich nicht verarschen zu lassen...

gru
der friese



Neulich, im Wetterbericht:
"...gegen Abend wird es zunehmend dunkler...."
Shocked
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